#147 You can't have it all
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00:00:01: Inken und Aloe, ja die haben der Betämen.
00:00:07: Inken & Aloe was dich bewegt.
00:00:12: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Was Dich Bewegt!
00:00:17: Schön dass ihr da seid.
00:00:18: schön das ihr Lust habt uns zuzuhören.
00:00:21: Das war jetzt für alle neurodivergenten Menschen die gerne diesen Introsatz hören wollen.
00:00:29: Ich habe mich ehrlich gesagt so dran gewöhnt, dass ich ihn wie ihr merkt auswendig kann.
00:00:35: Ich hab ihn nicht aufgeschrieben!
00:00:36: Ich habe ihn nur aus dem Kopf gesagt.
00:00:38: und ja...ich bin lange ist es her.
00:00:43: eine Folge mit mir alleine und jetzt ist das mal wieder soweit.
00:00:48: Die Erklärung dazu war raus.
00:00:52: Letzte Woche keine Folge gab und diese Woche eine Folge mit mir alleine.
00:00:57: Passt eigentlich zum Podcast-Thema, herrlich!
00:01:01: Also letzte Woche haben wir es einfach nicht geschafft die Folge aufzunehmen weil sie keinen Ort hatte.
00:01:10: ich weiß nicht ob ihr mit Timeboxing arbeitet.
00:01:13: das ist eigentlich eine richtig gute Methode wie man seinen Tag strukturieren kann bekommen Tätigkeiten einen Zeitpunkt und eine Dauer.
00:01:26: Und das Podcast aufnehmen ist hin und her geswitched in den Tagen, und in der letzten Woche dann hinten übergefallen.
00:01:35: Da waren ein oder zwei Sachen die wichtiger waren im Unternehmen.
00:01:42: Also Geschäftsführung, Geschäftsleitung... irgendwie alles was mit dem Business zu tun hat, worüber wir ja sehr selten sprechen.
00:01:56: Im Podcast glaube ich sehr selte ein, zwei mal vielleicht und auch auf Instagram eigentlich kaum.
00:02:02: Aber sowas ist dann auch mal irgendwie wichtig und das lag dann irgendein wichtiges Meeting, irgendeine Entscheidung... Ich weiß es schon gar nicht mehr!
00:02:10: Lag also in dieser Zeit und es gab keine andere Timebox und das war dann unsere Verantwortung die irgendwo hinzuschieben.
00:02:18: Und das hat überhaupt nicht geklappt, weil – und damit kommen wir zu dieser Woche – Alo krank geworden ist.
00:02:27: Und Streptokocken hat was ich im Februar hatte oder im Januar, ich weiß es gar nicht mehr.
00:02:36: Also das heißt, wir haben uns nicht gegenseitig angesteckt aber ja also das ging ihm dann relativ schnell sehr schlecht wurde die Orga ein Chaos.
00:02:52: Und ja, damit... das ist eigentlich die perfekte Überleitung zu dem Thema heute.
00:02:58: Die Folge heißt You can't have it all und das ist auch gut so!
00:03:04: Ich habe mir nämlich heute Gedanken drüber gemacht was ich mit euch bespreche weil das ja wirklich so anders ist wenn man alleine eine Folge macht und das kein Dialog ist.
00:03:17: Man kommt sich wirklich super merkwürdig dabei vor, ich sitze hier und schaue in den Himmel und in die Bäume aus dem Fenster und habe die ganze Zeit das Gefühl jemand steht vor mir über mir neben mir und guckt mich an und fragt sich was ich da mache.
00:03:39: Eine Frau, da sitzt und mit sich selber spricht irgendwie richtig weirdes Gefühl.
00:03:47: Gut, deshalb habe ich mir heute den ganzen Tag darüber Gedanken gemacht was ich für ein Thema besprechen könnte mit euch und bin dann auf ein Thema gekommen das mich sehr bewegt immer wieder und was mir ständig begegnet im Coaching und bestimmt auch auf mich selber zu getroffen hat über einen gewissen Zeitraum in meinem Leben.
00:04:12: Und deshalb wollte ich das heute mal mit euch besprechen, und habe gedacht vielleicht hilft es der einen oder anderen Person die mir heute zuhört?
00:04:22: Ja!
00:04:23: Es gibt tatsächlich ein Phänomen was sich in den letzten zehn Jahren stark verstärkt hat weil ich glaube dass der Ursprung dieses Problems tatsächlich erst durch social media so an brisanz gewonnen hat.
00:04:42: und das ist die aussage oder dass zu schaustellen oder ja, das sogenannte vorleben von erfolgreichen frauen muss ich in diesem fall sagen weil da das narrativ so gesponnen wird Die sagen, dass sie... Dass du... Das ist ja eigentlich das Ding.
00:05:09: Dass du alles haben kannst!
00:05:11: Also Sie sprechen die Person an, die zuschaut und sagen Du kannst alles haben.
00:05:16: Du kannst erfolgreich sein Und eine glückliche Familie haben und ein schönes Zuhause eine tolle Partnerschaft und einen riesigen Freundeskreis.
00:05:29: Und kannst auch noch ein tolles Nachtleben haben, abends ausgehen und Mädel zu Wochenenden usw.
00:05:42: Und selbstverständlich verstehe ich die Intention dahinter.
00:05:48: Es ist ja auch total wichtig festzuhalten dass wenn wir jetzt auf Position in der Gesellschaft kommen von Frauen, dann ist das etwas was selbstverständlich gar nicht, gar nicht selbstverständig Wahrscheinlich ein gesellschaftliches Phänomen ist so eine extreme Gegenbewegung zu.
00:06:13: jetzt dürfen wir all das tun, jetzt können wir alle das tun.
00:06:18: Jetzt können wir dafür kämpfen und selbstständig machen.
00:06:20: Wir können Unternehmen gründen, wir können alles sein was wir wollen.
00:06:26: es gibt keine Eintränkung mehr.
00:06:28: natürlich gibt es die noch dass mir total klar aber dieses extrem Diese Richtung sozusagen und diese undifferenzierte Kommunikation dazu führt aus meiner Erfahrung, dass Frauen vor mir sitzen im Coaching.
00:06:48: Und auch privat die sagen ich bin... Ich versage!
00:06:55: Ich bin nicht genug.
00:06:57: Habe ich neulich schon mal drüber gesprochen?
00:07:04: Da ist etwas, was ein Ideal ist und das zeigt mir also dass das machbar ist.
00:07:13: Und wenn ich mir das angucke und mein Leben anguccke dann muss sich sagen da ist eine zu große Diskrepanz heißt also Ich krieg es nicht hin!
00:07:25: Und ja...ich wollte für all diese Frauen denen das so geht mal sagen dass das nicht stimmt, dass ihr nicht genug seid.
00:07:38: Dass es das Ideal gibt und ein Optimum gibt und ihr jetzt also daran gemessen eben nur zehn Prozent erreicht oder zwanzig Prozent oder vierzig oder sechzig oder was weiß ich Und ja hab gedacht Ich nutze die Gelegenheit und erzähle euch einfach wie ich das sehe und warum.
00:08:08: ich glaube, dass das nicht richtig ist.
00:08:13: Ich glaube, da es nicht möglich ist alles zu haben wenn alles das ist was sich eben aufgezählt hat zumindest nicht Wenn.
00:08:28: also es kann nicht gleichzeitig passieren.
00:08:30: erstens und zweitens kann es nicht irgendetwas wird hinten überfallen Und in den meisten Fällen ist das irgendetwas man selber.
00:08:47: Ich kann nicht, der Tag hat vierundzwanzig Stunden und davon schlafe ich hoffentlich acht vielleicht auch sieben und wenn die Kinder kleiner sind vielleicht noch ein bisschen weniger.
00:08:58: aber in dieser Zeit diese Zeit haben wir alle zur Verfügung und ich kann die nicht verlängern.
00:09:05: Das heißt, in der Zeit wo ich eine Karriere aufbaue oder wo ich mich selbstständig mache oder wo Ich ja ein Unternehmen gründe und alle meine Kapazität da rein stecke, Kann ich nicht gleichzeitig irgendetwas anderes machen?
00:09:24: Und vor allen Dingen nicht kann ich nicht gleichzeitig Mutter sein ziemlich sicher nicht in der Art und Weise, wie ich das gerne möchte.
00:09:38: Je nachdem wie alt die Kinder dann werden kann man das bestimmt sozusagen anpassen und man kann auch die Arbeit sicherlich sich mit dem Partner teilen und kann da super Modelle erschaffen.
00:09:54: aber diese Idealwelt wahnsinnig schwarz-weiß ist, nämlich es ist entweder alles perfekt oder ich reiche dann nicht heran.
00:10:07: Ist ein Ideal was aus meiner Sicht nicht möglich ist.
00:10:11: und hinzukommt dass es auch nicht erstrebenswert ist weil ich wenn ich den Zeitfaktor ergänze zum Kapazitätsfaktore Kapazität habe, die Amerikaner sprechen davon verschiedenen Energien.
00:10:32: Diese ganzen Coaches auf Instagram viel nennen das immer Energien.
00:10:36: ich bin in der Mutter Energie oder dann in der Business-Energie oder wie auch immer.
00:10:42: Ich würde es Kapazitäten nennen.
00:10:44: also ich glaube nicht daran dass sich mich... Dass ich gleichzeitig die Kapazität habe ein Unternehmen zum Beispiel aufzubauen und mich um gerade Geborene oder kleine Kinder kümmern kann.
00:11:03: Leider passiert es meistens so, dass das gleichzeitig ist also vom Alter her und dass man dann keine andere Wahl hat sozusagen wenn man das denn machen möchte weil man nicht etwas zehn Jahre auf Eis legt.
00:11:20: Das heißt dann haben wir Diese beiden Elemente würden dann zu hundert Prozent meine Kapazität ausfüllen.
00:11:29: Was dann hinten überfällt, ist die Partnerschaft.
00:11:34: Was da hinten über fällt bin ich selber also irgendetwas was in Richtung Selbstfürsorge Zeit für mich, weil sie nicht lange Spaziergänge und so weitergeht Und was auch hinten überfeld ist wahrscheinlich erweiterte Familie und Freunde, Freundschaften.
00:11:58: Und einen perfekten Haushalt und jeden Tag frische Dinge kochen.
00:12:08: Wenn ich jetzt irgendetwas anderes von dem nehme – das ist wie so ein Tetris-Spiel.
00:12:12: wenn ich jetzt irgendwas von den anderen Dingen, die ich gerade gesagt habe, nehme und das vorne anstelle und sage dass das das Allerwichtigste ist Dann kann ich mich darauf fokussieren und dann fällt irgendetwas anderes hinüber.
00:12:29: Es wird nicht möglich sein, dass sich alle Dinge die das Leben betreffen gleichzeitig gleich gut machen können.
00:12:39: Niemand kann das auch nicht Menschen, die das auf Instagram zeigen, dass sie das können!
00:12:46: Es ist einfach nicht möglich.
00:12:49: Und das liegt daran, dass wir nicht mehr in einer Welt leben für die wir gebaut sind.
00:12:58: Weil wenn wir uns jetzt vorstellen und sagen okay vor zehntausend Jahren haben wir alle zusammen an der Höhle gewohnt da hatte ich das Thema Gemeinschaft, da hatte Ich das Thema Verbindung Da hatte ich Das thema Zuhause fühlen, da hatte ich das Thema Fürsorge für die Kinder und so weiter.
00:13:18: Alles in einer Gruppe von Menschen verankert.
00:13:23: Das heißt dass der Teil den ich alleine stemmen muss, das nochmal schnell losfahren weil ich festgestellt habe, dass irgendwas zum Kochen fehlt abends um neunzehn Uhr oder die nicht aufgenommene Podcast-Folge, weil irgendetwas anderes wichtiger war.
00:13:51: Diese Dinge hatte ich nicht, weil ich in einer Gruppe von Menschen mich bewegt habe, die mit mir gemeinsam die anstehenden Aufgaben gelöst haben und die an stehenden Aufgabe waren eben überleben, versorgen... Sicherheit, Wärme und Verbindung geben.
00:14:18: Und das habe ich alles nicht mehr.
00:14:20: Das heißt, ich reduziere diesen Anspruch den ich da an mich hab, den reduziere auch noch in den meisten Fällen auf mich und die Personen mit der ich in einer Partnerschaft bin.
00:14:33: also Ja, meistens zwei.
00:14:36: Vielleicht gibt es auch noch mal eine Oma oder ein Opa die helfen aber die ziemlich wahrscheinlich auch nicht mit im Haus wohnen.
00:14:47: und wenn sie das tun dann bedeutet es sehr häufig ja auch noch dass ich mich damit auseinandersetzen muss wie mein Verhältnis ist mit diesen Personen was dafür transgenerationale Übertragungen stattfinden und was die jetzt wie an meine Kinder weitergeben.
00:15:04: Also auch das ist, würde ich sagen in der heutigen Zeit zumindest sehr selten ein richtig optimales System.
00:15:14: Das gibt es bestimmt bin ich mir ganz sicher aber ich glaube für die meisten Menschen bedeutet ist das nicht und ich glaube die Statistik von Haushalten, wo nur eine Person lebt in Deutschland steigt auch stetig.
00:15:28: Also genau!
00:15:30: Ich glaube dass das etwas ist was zur Grundlage unseres... des Funktionieren unseres Gehirns eigentlich gehört und Das haben wir nicht mehr und dessen müssen wir uns total bewusst sein.
00:15:45: Und wenn ich jetzt also sage zum Beispiel, okay ich konzentriere mich jetzt auf Mutter sein und auf meinen Job.
00:15:56: Auf meine Karriere und vielleicht noch am Rande ein bisschen auf die Partnerschaft dann fällt dieser große große Teil von dem ich jetzt eben gesprochen habe der den wir brauchen und der wichtig ist für unsere mentale Gesundheit der fällt komplett hinten über weil es einfach die Zeit nicht gibt, weil es sich wahnsinnig darauf reduziert mit welchen Menschen die Überschneidungen so sind dass man überhaupt Zeit findet zum Beispiel sich zu treffen oder Zeit zusammenzuverbringen.
00:16:30: Die dann auch noch sinnvoll ist und erfüllend und nicht sozusagen kräftig zehrend.
00:16:37: Als wir Workout gegründet haben waren unsere Kinder zwei und vier Und dann habe ich die ersten acht Jahre halbtags gearbeitet, also nur dann wenn die Kinder in der Kita waren oder in der Schule waren und erst als sie dann in der weiterführenden Schule waren, habe ich meine Stunden erhöht.
00:17:02: wieder angefangen Vollzeit zu arbeiten und ich weiß, dass als die Kinder kleiner waren da gab es Situationen.
00:17:08: Also ich habe ja einen total klassischen Weg gewählt weil nicht nur wir uns die Kehrarbeit nicht wirklich aufgeteilt haben in dem Sinne als die Kinderkleinwaren sondern Wir haben auch noch das Unternehmen so gebaut um die Fähigkeiten von Alu herum gebaut haben und insofern muss man schon sagen, dass ich da mich im System angepasst habe.
00:17:43: Und das getragen hab was nötig war sozusagen zu tragen Und ich habe das immer als total positiv empfunden, weil wir uns das aufteilen konnten wie wir die Zeiten machen.
00:17:58: Weil unser Unternehmen war und als Personal Trainer also reiner Personal Trainer arbeitet man natürlich auch... vor und nach einem Büro Job, weil da die meisten Menschen Training wollen.
00:18:14: Und insofern hatten wir viele, viele Freiheiten am Tag und am Nachmittag usw.
00:18:21: Das hat für uns total gut funktioniert.
00:18:25: Trotzdem muss man sagen, dass zum Beispiel Dinge wie, weiß ich nicht, Haushalt und Kochen und das die Wohnung aufgeräumt ist usw.
00:18:38: Das ist auf jeden Fall komplett hinten übergefallen.
00:18:42: Und auch unsere Freundschaften und sozialen Kontakte haben wir immer auf ein Minimum... Das klingt jetzt ein bisschen dramatisch, aber auf wenige einzelne Personen konzentriert mit denen wir dann sehr eng sind und waren.
00:19:01: Weil es die Kapazität nicht gab darüber hinaus... Freundschaften zu halten und zu pflegen, weil ja auch das etwas ist.
00:19:11: Verbindung und Gemeinschaft zu erhalten ist eine Tätigkeit.
00:19:16: Das passiert nicht von alleine.
00:19:18: Und natürlich ist das immer eine Entscheidung die man treffen kann.
00:19:22: Das ist mir total klar.
00:19:24: Mir ist wichtig dass ich einmal dazu sage... so ist, dass man diese Entscheidung treffen muss.
00:19:34: Und das das nicht etwas ist was dann einfach so passiert es nur weil man das will sozusagen alles gleichzeitig gut sein kann und dass das vorgelebte also da wo wir das sehen und da wo wie uns vergleichen das is ja in den sozialen Netzwerken natürlich.
00:19:52: der Filter der darüber liegt ist dass diese Person die uns zeigt, ja zwei Dinge tut einmal.
00:20:03: Uns wahrscheinlich etwas verkauft also irgendetwas an diesem Lifestyle untermalt dann ein Produkt oder eine Dienstleistung, eine Geschäftsidee ein irgendwas wo wir andocken sollen.
00:20:17: das ist das erste.
00:20:18: und das zweite.
00:20:20: und darüber ich weiß nicht ob viele Menschen darüber nachdenken weil das so schnell auch abgewertet wird, was ich auch nicht will.
00:20:27: Weil ich weiß wie wahnsinnig schwer das ist wenn man als Content Creator oder Influencer oder überhaupt sich auf Social Media zeigt.
00:20:37: also weiß ich aus eigener Erfahrung dass wenn Ich da etwas poste und weiss dass das potenziell Zehntausende Menschen sehen dann ist es natürlich auch sehr unwahrscheinlich außer in Ausschnitten und wenn es schon vorbei ist oder wenn ich es so ganz gezielt sozusagen einsetzen kann, wirklich etwas von mir offenbare was sich selber anfühlt wie einen Scheitern.
00:21:10: Da zeige ich ziemlich sicher nicht das weiß ich nicht die Ungewäschende Ungewaschende Wäsche in meiner Waschmaschine, die ich zum dritten Mal anmache weil ich keine Zeit hatte.
00:21:24: Keine Kapazität hatte einfach keine Kraft mehr hatte diese Wäscher am Abend noch aufzuhängen.
00:21:31: Ja wenn ihr so wollt ist das also mein Plädoyer dafür dass zu hinterfragen In euch selber den Anspruch und diese Formel zu glauben, you can have it all.
00:21:49: Keiner kann gleichzeitig alles haben.
00:21:53: und der Grund warum wir überhaupt da reinspringen in dieses Gefühl dass das irgendwie möglich ist weil wenn wir darüber nachdenken ja nur im Bewusstsein sind und im Bewüst sein können wir immer nur zwei Optionen halten und diese zwei Option sind eben entweder Ja oder nein, also ich kann... Ich hab alles.
00:22:17: Oder ich habe nichts und natürlich ist es nicht so.
00:22:21: Natürlich spielt sich das Leben genau dazwischen ab.
00:22:26: aber mir war das wichtig heute einmal das festzuhalten an einer Stelle weil ich es wirklich täglich im Coaching erlebe dass Frauen vor mir sitzen die sagen Ich schaffe das und dass nicht oder das und das fällt hinten über.
00:22:48: Oder ich habe keine Partnerschaft, oder ich möchte keine Kinder oder ich hab das Gefühl, ich werde meinem Job nicht gerecht oder ich schaff nicht... Es ist alles zusammengebrochen weil jetzt musste ich mich auch noch um meine Eltern kümmern dann immer mit diesem Gefühl von ja aber wieso gibt es denn Menschen die das schaffen?
00:23:15: und da war mir wichtig zu sagen, dass einmal in Relation zu setzen.
00:23:21: Und der letzte Punkt, der mir wichtig ist, ist, dass man ziemlich sicher wenn man das sieht auch noch berücksichtigen muss, dass diese Personen sehr wahrscheinlich sehr viel Geld haben also Take einfach wahnsinnig privilegiert ist.
00:23:40: Das sind weiße Frauen, die sehr wahrscheinlich aus guten Verhältnissen kommen oder vielleicht sogar... verheiratet sind mit Männern, die auch viel Geld verdienen und wahrscheinlich gar wahnsinnig viele Hilfe haben im Hintergrund.
00:24:02: Und Menschen, die für sie arbeiten usw.. Wir uns das.
00:24:06: ich weiß dass wir das alle wissen.
00:24:08: aber wenn wir in unserem Kämmerlein sitzen und sagen warum kriegen das andere hin?
00:24:12: und ich nicht dann vergessen wir das und deshalb war es mir wichtig euch das einmal zu sagen dass das Quatsch ist und dass die meisten Menschen, alle Menschen es nicht hinkriegen.
00:24:33: Nicht alleine hinkregen!
00:24:34: Wir sind nicht dafür gebaut und nicht dafür gemacht und es ist überhaupt nicht das Ziel, dass wir alles im Leben allein wuppen sondern dass wir uns entscheiden können was jetzt gerade Priorität hat, was... Dass wir uns entscheiden können wo wir hin wollen was das Leben ist, was uns entspricht und es so zu machen wie unser Gefühl ist.
00:25:00: Und es so zumachen wie's für den Moment richtig ist und es vielleicht in zwei oder drei Jahren nochmal überdenken uns anzupassen und flexibel sind in unserem Kopf und in unserem Herzen und wir dann es hinkriegen können einige Dinge so zu sortieren, dass sie sich für uns richtig anfühlen.
00:25:27: und dann muss das nicht alles sein sondern dann ist das was gerade in dem Moment wichtig ist.
00:25:35: Und dann müssen wir eben die Waschmaschine zum dritten mal anstellen bis wir die Wäsche dann endlich aufgehängt haben.
00:25:42: Ich hoffe, dass der einen oder anderen geholfen hat Und merke jetzt gerade, dass ich glaube ich während ich hier so geredet habe auf jeden Fall den Titel noch anpassen sollte.
00:26:00: Weil ich schon wirklich glaube das ist ein Thema was wir als Frau haben und ja was diesen Filter hat.
00:26:09: und es ist mir jetzt gerade beim Sprechen nochmal deutlich geworden Okay Ich werde heute keine Fragen machen.
00:26:17: Ich weiß, dass ich schon – ich glaube zwei Personen gesagt habe das wir die Fragen beantworten.
00:26:24: Das war schon letzte Woche!
00:26:26: Ich hab das notiert,
00:26:28: d.h.,
00:26:28: in der nächsten Folge beantworteten wir dann diese Fragen und ich hoffe, dass ihr das interessant fandet was ich euch erzählt habt.
00:26:44: ob ihr euch auch vergleicht oder dass das ja oder vielleicht auch total unnötig ist, weil ihr das ohnehin schon wisst und da gar nicht so mit struggled.
00:26:53: Also schreibt mir gerne unter den post oder bei mir und bei finally feeling scene auch gerne in die direct messages Und dann können wir da ja vielleicht mal ein bisschen in den austausch gehen Und nächste Woche hoffe ich, dass wir uns wieder alle normal hören.
00:27:11: Dass es Alo besser geht und ja das Antibiotikum, das Böseböse und das Antibiotikum hilft!
00:27:21: Dann wünsche ich euch eine schöne Woche und bis nächste Woche ihr Lieben!
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