# 135 Body Doubling

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00:00:01: Inken

00:00:02: und Aloe.

00:00:03: Ja, die haben

00:00:04: dabei Themen.

00:00:06: Inken und Aloe.

00:00:08: Was dich bewegt.

00:00:11: Herzlich willkommen.

00:00:13: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Was dich bewegt.

00:00:17: Schön, dass ihr da seid.

00:00:18: Schön, dass ihr Lust habt, uns zuzuhören, obwohl wir zwei leicht gebrochene Stimmchen haben.

00:00:24: Inken kommt zurück aus ihrer Hardcore-Krankheit, wo sie mich letzte Woche alleine gelassen hat.

00:00:29: Trau sie auch nichts mehr zu sagen.

00:00:30: Ich

00:00:34: hab mich gefragt, was da jetzt kommt.

00:00:36: Ja, und du hast Luftproblematik.

00:00:39: Ja, wir hatten so monstermiese Luft in Hamburg und da waren einige Leute... Hatten

00:00:43: ist geil.

00:00:44: Es ist immer noch richtig, richtig schlecht.

00:00:46: Heute ist Dienstag, heute ist besser.

00:00:48: Ja, besser als gestern und vorgestern, aber trotzdem jetzt immer noch nicht gut.

00:00:52: Doch, gut.

00:00:53: Ja, ist wieder gut.

00:00:54: Da habe ich gerade geguckt, ist wieder gut.

00:00:58: Und das liegt irgendwie am Heizen und irgendeine Wolkendecke, die über der anderen Wolkendecke hängt.

00:01:03: Und deswegen ist ganz viel... Feinster.

00:01:07: In der Luft, genau.

00:01:08: Und das fühlt sich an wie eine Erkältung und ist ziemlich unbequem.

00:01:12: Aber in der Sekunde, obwohl die Luft weg ist, ist dann auch auf einmal wieder gut.

00:01:16: Ja.

00:01:17: Du hingegen kommst du ganz langsam nur wieder zu Potter und wir gucken mal wie hoch dein Redeanteil ist, weil aktuell bist du deutlich langsamer als ich.

00:01:26: Du findest irgendwie keinen Punkt, wo du einsetzen kannst.

00:01:28: Merkst du, dass da irgendwie gar nicht so richtig zwischenkommst oder dass da gar kein Opening sich auftut?

00:01:33: Merkst du?

00:01:35: Witzig.

00:01:36: Ja, sehr komisch.

00:01:38: Ja, ich hatte wirklich das Gefühl, dass es leider zu Ende mit mir geht.

00:01:42: So schlimm war es.

00:01:43: Ja, du

00:01:43: warst echt fertig.

00:01:44: Strept und Kocken.

00:01:46: Wir haben das irgendwann mal gehabt, das ist bestimmt, weiß ich nicht, zehn, fünfzehn Jahre her, als die Kinder klein waren, in der Kita waren, da gab es so eine Welle und da erinnere ich auch tatsächlich Familien, die es völlig aus dem Leben geschossen hat, einen Freund von uns, der dann tatsächlich ins Krankenhaus musste, weil gar nichts mehr ging.

00:02:07: Also genau, nachdem ich dann das richtige Antibiotikum hatte, was ich krass fand, weil mir ist dann klar geworden, ich habe, glaube ich, mindestens, mindestens sechs, sieben, wahrscheinlich sogar acht Jahre, keinen Antibiotikum mehr genommen, was ich crazy finde, weil ich Menschen kenne, die wesentlich häufiger Antibiotikum nehmen.

00:02:30: Also ich habe es wirklich Ewigkeiten nicht genommen, aber man muss dann auch sagen, die Helfen dann auch?

00:02:36: Ja, Perks, der modernen Medizin, wollte ich sagen.

00:02:41: Das war dann wirklich innerhalb von einem halben Tag so, dass ich dachte, ah okay, ich muss doch nicht sterben.

00:02:47: Ja,

00:02:48: es ist wirklich so bei dieses multiresistente Keime und was damit alles am Missbrauch betrieben wird und dass die nicht nur positiv sind, aber in so einer Situation war es wirklich respektabel.

00:02:58: Ja,

00:02:58: aber es wurde immer schlimmer, kann man sagen.

00:03:00: Ja, es wurde immer schlimmer.

00:03:01: Und am sechsten siebten Tag, wo wir dachten, wann wird es immer besser, wurde es immer nur schlimmer?

00:03:05: Ja.

00:03:06: Und dann hast du die genommen und wirklich ein halbes, ein paar Stunden später warst du schon so, hast du was gesagt?

00:03:11: Ja.

00:03:12: Weil das ist nicht mehr vorgekommen.

00:03:13: Ja, genau.

00:03:14: Ich wollte nicht mehr sprechen.

00:03:16: Kruselig.

00:03:17: Aber

00:03:19: jetzt bin ich wieder da und jetzt geht es auch besser.

00:03:23: Aber ich merke halt, dass ich, ich nehme natürlich das Zeug noch.

00:03:27: Und ich merke schon, auch, dass halt nicht viele Nährstoffe durchgehen, ist ja auch klar, also funktioniert das ja

00:03:33: auch.

00:03:34: Ja, ist das eben klar?

00:03:34: Ich glaube, dass das nicht eben klar ist.

00:03:36: Das weiß ich nicht.

00:03:37: Antibiotika zerschießen auch große Teile der Darmkultur, der Bakterien, die dafür da sind, Essen aufzunehmen und der Darmflora.

00:03:47: Und deswegen ist es oft, also führen Antibiotika einfach auch zu Verdauungsproblemen und einfach dazu, dass man die Energie, die man braucht, nicht durchkrägt und einen Grund dafür.

00:03:57: Dass man so unfassbar schlapp ist bei oder auch nach antibiotiker Therapie, ist schlecht, dass die Energie nicht durchgeht.

00:04:03: Kann man dann... Ja,

00:04:04: genau.

00:04:04: Und man merkt... Also, wenn man das weiß, finde ich, weiß ich nicht, ob Menschen so ein Körpergefühl haben und jetzt denken, ich bin irgendwie komisch, aber ich merke das richtig.

00:04:12: Also, weil ich merke, ich kann so gefühlsmäßig nichts ballerstoffreiches Essen.

00:04:17: Also, ich sehe das, weil hier in der Familie esst ihr das natürlich.

00:04:23: Klar, diese ganz glutenfreie Kram, der ist ja ballerstoff pur.

00:04:26: Und das will man nicht,

00:04:28: ne?

00:04:28: Ja, jede Art von Gemüse, also die Vorstellung irgendwie ein Kohl zu essen oder so, im Asia-Gericht essen wir manchmal, genau, das ist so...

00:04:40: Das ist noch

00:04:41: wirklich... It is not happening.

00:04:44: This is not entering my body.

00:04:46: Also ich habe das Gefühl, am besten kurz kettige Kohlenhydrate und sonst gar nichts.

00:04:51: Weißer Toast.

00:04:52: Genau, was anderes geht irgendwie nicht so richtig.

00:04:55: Ich habe jetzt nur noch ein oder zwei Tage, muss ich nur nachgucken, dann bin ich durch und dann nehme ich natürlich fleißig sowieso schon Da haben Bakterien und so, aber auf jeden Fall.

00:05:13: Man

00:05:13: merkt, ich bin irgendwie lahm im Hirn.

00:05:15: Genau.

00:05:15: Das als ganz lange Entschuldigung für Inkens Denk- und Sprechgeschwindigkeit.

00:05:20: Ich versuch das einfach, Double Time zu kompensieren.

00:05:22: Ja,

00:05:22: wollte ich gerade sagen.

00:05:23: Vor allem, ich höre das manchmal, wenn Menschen, was ja nicht so häufig vorkommt, wie ich ja schon häufig gesagt habe, aber ein paar Mal ist es jetzt schon vorgekommen, dass irgendjemand dann sagt, ja, ich bin genauso schnell.

00:05:36: Ich bin genauso schnell wie Alo und dann nervt es mich manchmal, haben mir schon zwei oder drei Leute gesagt, dann nervt es mich, weil du dann sozusagen einhaagst und dann sagst, kannst du das noch mal erklären oder das langsamer oder erklär noch mal neu oder irgendwie sowas.

00:05:50: und dann denke ich immer, oh, ich hab das doch schon verstanden.

00:05:53: Okay, aber du musst auch sagen, dass ungefähr fünfmal so viele Leute sagen, danke Enkel fürs Einhaken.

00:05:59: Ja.

00:05:59: Auf jeden Fall.

00:05:59: Nein, die meisten.

00:06:00: Nein, die meisten.

00:06:00: Auf jeden Fall.

00:06:01: Nein, die meisten.

00:06:01: Nein, die meisten.

00:06:02: Nein, die meisten.

00:06:02: Nein, die meisten.

00:06:03: Nein, die meisten.

00:06:03: Nein, die meisten.

00:06:04: Nein, die meisten.

00:06:04: Nein, die meisten.

00:06:05: Nein, die meisten.

00:06:05: Nein, die meisten.

00:06:06: Nein, die meisten.

00:06:08: Nein, die meisten.

00:06:09: Nein, die meisten.

00:06:09: Nein, die meisten.

00:06:10: Nein, die meisten.

00:06:10: Nein, die meisten.

00:06:12: Nein, die meisten.

00:06:13: Nein, die meisten.

00:06:13: Nein, die meisten.

00:06:15: Nein, die meisten.

00:06:16: Nein, die meisten.

00:06:17: Nein, die meisten.

00:06:17: Nein, die meisten.

00:06:18: Nein, die meisten.

00:06:18: Nein, die meisten.

00:06:19: Nein, die meisten.

00:06:19: Nein, die meisten.

00:06:20: Nein, die meisten.

00:06:20: Nein, die meisten.

00:06:22: Nein, die meisten.

00:06:22: Nein, die meisten.

00:06:23: Nein, die meisten.

00:06:23: Nein, die

00:06:23: meisten.

00:06:24: Nein, die meisten.

00:06:24: Nein, die meisten.

00:06:25: Nein, die meisten.

00:06:26: Nein, die meisten.

00:06:26: Nein, die meisten.

00:06:27: Nein, die meisten.

00:06:28: Nein, die meisten.

00:06:28: Nein, die meisten.

00:06:29: Nein zeigen sozusagen, dann kommt es viel, ist es viel verständlicher denke ich.

00:06:33: Ja

00:06:33: und ich hoffe, dass wir es geschafft haben, frage ich mich manchmal, weil ich kann ja uns gar nicht hören, also ich kann alte Folgen... Du hast noch

00:06:40: nie eine Folge gehört.

00:06:41: Nee, das war irgendwie macht das meinen Gehirn nicht mehr, das ist so wie.

00:06:46: ich kann auch nicht einen Spaziergang hin und zurück gehen, den gleichen Weg.

00:06:51: macht mich auch komplett irrsinnig.

00:06:54: Ich muss im Kreis gehen.

00:06:55: Das kann ich irgendwie nicht.

00:06:57: Obwohl ja im Coaching immer wieder sozusagen mir gespiegelt wird, dass das was so besonders ist, dass ich immer die Fähle, Flöcke, über die wir gesprochen haben, einschlage und dann immer wieder Rückblicke sozusagen und Referenzpunkte aufmache und so ein Abgleich möglich ist.

00:07:17: Also für andere kann ich das richtig gut.

00:07:19: Aber für mich selber kann ich das irgendwie überhaupt nicht.

00:07:21: Und ich kann es auch nicht... Hä?

00:07:23: Was

00:07:23: hat das mit dem Spazierengehen zu tun?

00:07:24: Das habe ich nicht verstanden,

00:07:25: oder?

00:07:26: Ja, dass ich... Naja, dass das sozusagen... dass Leute sagen, dass ich das hinkriege, sozusagen, dass ich Schleifen mache.

00:07:33: Also zurück gehe.

00:07:35: Ah,

00:07:35: okay.

00:07:36: Ah, so bildlich.

00:07:37: Okay, alles klar.

00:07:38: Okay, verstehe.

00:07:38: Ja, ja, ja.

00:07:39: Und

00:07:40: dass man dann sozusagen sich selber oder das, was man da gefühlt hat oder erlebt hat, mitnehmen kann.

00:07:45: Ja, kapiert.

00:07:46: Und da schleifen extra Bauer, also nicht so...

00:07:49: So irre

00:07:50: Schleifen,

00:07:50: sondern so eine Kapiermaschallschleife.

00:07:53: Genau,

00:07:53: genau.

00:07:55: Und dadurch sozusagen so ein Full Circle Moments ermögliche.

00:08:00: Aber ich kann das, also beim Spazieren kann ich es nicht und beim Podcast kann ich es offensichtlich auch nicht.

00:08:08: Ich kann es, bei anderen Dingen kann ich es eigentlich, fällt mir gerade auf.

00:08:12: Und du,

00:08:12: Insta, dich Insta guckst, ist das strange?

00:08:15: Ja, das kann ich viel besser.

00:08:18: Mach ich selten, aber das kann ich viel besser.

00:08:20: Also wenn ich ein altes Video sehe oder ich habe jetzt Sachen aussortiert aus meiner Camera Roll, weil ich Sachen da zusammenstellen würde, habe ich relativ viele Sachen angeguckt und auch ausgemistet, so Bildschirmen.

00:08:32: Kennt ihr das so ein Bildschirmpfoto?

00:08:34: Klar, ich

00:08:35: denke, was zur Hälfte sollte das?

00:08:37: Ja,

00:08:37: dreitausend

00:08:38: Bildschirmpfotos

00:08:39: habe ich erstmal alle gelöscht.

00:08:42: Und da kann

00:08:43: ich das,

00:08:44: da finde ich das nicht so schlimm, und da kann ich mich auch reinfühlen, wie ich da empfunden habe, oder dass ich das weiß.

00:08:52: Ich habe das dann, ich check, dass ich das verankert habe.

00:08:55: Witzigerweise beim Podcast kann ich das irgendwie überhaupt nicht.

00:08:58: Ja, gerade bei Instagram ist es ja so, da hast du ja dein Video und dann musst du auf deine Stimme, die die Subtitel drauf machen.

00:09:08: Und da bist du ja total gewöhnt, deine Stimme zu hören.

00:09:11: Die klingt ja jetzt nicht anders, nicht voller Satter oder sonst was.

00:09:15: Ob du jetzt Podcast machst oder nicht.

00:09:16: Und trotzdem, da geht's nicht.

00:09:18: Ja, keine Ahnung.

00:09:19: Und du sagst ja ganz häufig, nee, ich habe eine Folge angehört und ich fand, wir haben da eigentlich sehr schlaue Dinge gesagt, finde ich immer so süß.

00:09:25: Es

00:09:27: ist oft so, dass ich denke, Mensch, gar nicht, also in Gespräch, auch jetzt zum Beispiel.

00:09:33: Geil wäre, wenn jetzt jemand sagt, so ja, jetzt ist es auch total wirk, genau wie du es empfindest.

00:09:38: Aber im Gespräch habe ich sehr oft das Gefühl von Scheiße, wovon, was war eigentlich das Thema, wo wollten wir hin und so.

00:09:44: Und dann aber, wenn ich es danach nochmal anhöre, was ich eigentlich nur tue, wenn ich, wenn ich, wenn noch irgendwas machen, was doch veraufbaut oder so, dann denke ich immer, Mensch, deutlich stringenter, als ich das empfunden habe beim Sprechen.

00:09:58: Also es ist irgendwie... besser als das Gefühl, so, ganz klar.

00:10:05: Ja, okay, aber jetzt haben wir auf jeden Fall den Faden verloren, weil jetzt ist wirklich die Frage, warum wir uns darüber unterhalten gerade.

00:10:12: Ja,

00:10:14: nie so ganz Faden verloren ist es nicht.

00:10:15: Also ich wollte gerade da einhaken, dass du sehr gut bist solche Schleifen zu... machen, um für Leute für Verständnis zu sorgen, was du ja auch beim Coaching machst und was du ja auch, um mal da das und drehen zu haben.

00:10:30: Du bist ja im Umgebung von, ich kann dir genau eine Zahl sagen, aber von Menschen, die auf die Neurodiverse sind in deiner Familie, so wie viele genau weiß man nicht, aber ich auf jeden Fall.

00:10:39: Und insofern ist es ja für dich ein normales Verhalten, mit so etwas umzugehen.

00:10:47: Das heißt, wir wollen ja heute über die Weiterführung von vom Schweinehund sprechen und über andere Techniken.

00:10:57: Und das ist aber etwas, was du seit, sagen wir mal, wie lange sind wir zusammen, zwanzig Jahre weit, ne?

00:11:00: Ja.

00:11:01: Was du schon seit zwanzig Jahren so machst.

00:11:04: Das heißt, also für dich ist das irgendwie normales Verhalten.

00:11:08: Jetzt hab ich da wieder den Faden verloren, aber irgendwie hatte das eben kurz Sinn gemacht.

00:11:12: Musst du mir das nochmal anhören.

00:11:14: Ja, also viele Dinge, von denen wir jetzt wissen, warum sie funktionieren oder was daran sinnvoll ist oder die, weiß ich nicht, jetzt wissenschaftlich untersucht werden oder wurden und woanders propagiert, haben wir schon eine sehr lange Zeit gemacht, weil wir es so erfühlt haben.

00:11:34: Und das ist auf jeden Fall eine Sache, die... über die wir heute sprechen, weil wir wirklich viel Feedback auf die Folge von letzter Woche bekommen haben und was ich ganz interessant fand, das ist nur ein Nebengedanke, aber dass die Folge nicht, weil die war ja ja viel kürzer als die Folgen, die wir sonst hören und es war aber kein anderes Hörverhalt.

00:11:57: Ja,

00:11:58: das hat mich auch... Erstaunt, sozusagen.

00:12:00: Ja,

00:12:00: aber eigentlich ja gefreut, weil es heißt, dass die Leute nicht denken, nach zehn

00:12:05: Minuten, so, oh, finde

00:12:06: ich jetzt mal die Klappe halten.

00:12:07: Ja,

00:12:07: das ist eh so, also wir haben eine sehr hohe Durchhörquote.

00:12:11: Also das freut mich.

00:12:13: Ja, richtig gut.

00:12:14: Wenn man sich

00:12:14: den Scheiß schon anzieht, dann kommt es auch zu der Ende.

00:12:16: Keine Ahnung, wie es ist.

00:12:18: Ich glaube, die waren nur zwanzig Minuten oder so und das ist auf jeden Fall ja, ja, um die Hälfte oder weniger als die Hälfte von dem, was wir sonst machen.

00:12:26: Genau.

00:12:26: Also.

00:12:27: Zu letzter Woche, einer der spannendsten Einwände, fand ich, Schweinehund, damit wird ja gemeint, dass ich mich in meinem Hirn dazu entscheide, Sport ist eine gute Sache, ich möchte das machen und ich weiß, es bringt mir auch Spaß und ist gesund und bla.

00:12:44: Und ich kann mich nicht dazu durchringen, das zu tun.

00:12:47: Ja,

00:12:48: es macht mir Spaß, weiß ich nicht, aber ich weiß auf jeden Fall, dass es mir danach tatsächlich

00:12:52: besser geht.

00:12:54: Major wie positiv.

00:12:55: Und dann kann es sein für Menschen, die etwa die letzte Folge nicht gehört haben, dass es körperliche Gründe gibt, die dagegen sprechen, dass man das macht und deswegen tut man es nicht.

00:13:06: Das heißt, es gibt Gründe etwas zu tun, es gibt die Gründe nichts zu tun.

00:13:08: Wenn es mehr Gründe gibt, es gibt nichts zu tun, tut man es nicht.

00:13:10: Und es kann aber sein, dass diese Gründe einem nicht klar sind und zum Beispiel so etwas sind wie schlechtes Gefühl für den Fuß, schlechte Lunge, schlechter Heutzutage, was auch immer, irgendwas, dass der Körper sagt, schöne Idee, aber viel, viel, viel zu unsicher, auf gar keinen Fall wirst du das tun.

00:13:26: Und dann hält er einen davon ab auf diverse Art und Weise.

00:13:29: So, das ist die eine Situation.

00:13:31: Die andere Situation, die als Frage Beispiel sehr, sehr oft

00:13:34: kam,

00:13:35: ist, es gibt Dinge, die ich machen muss, auf die ich keinen Bock habe und ich kann mich nicht zwingen, sie zu tun.

00:13:44: Und da habe ich so ein bisschen gestochert und wusste nicht so richtig, wie ich sagen soll, aber es ist so... Also wenn es, das ist eine ganz andere Situation, weil es gibt in dem Sinne kein Pro.

00:13:59: Du musst es einfach nur machen.

00:14:02: Also es gibt ein Pro im Sinne von das Leben, du kannst es nicht nicht machen.

00:14:06: Du kannst es nicht nicht machen.

00:14:07: Genau.

00:14:07: Aber Steuererklärung.

00:14:09: Steuererklärung, Spülmaschine, keine Ahnung, Müll, all das.

00:14:13: Oder natürlich, wenn man Pech hat auch Teile vom Job oder so, oder da gibt es echt eine Menge Dinge, die man einfach machen muss.

00:14:21: Und es hilft nichts.

00:14:22: Das hat aber wirklich gar nichts mit dieser Schweinehund-Mechanik zu tun.

00:14:25: Sondern das ist ein völlig anderer Mechanismus, der, glaube ich, viel mehr in deinem direkten Bereich wäre sozusagen.

00:14:32: Und das, was mir da als Gedanke so wichtig war, ist, dass da immer in der Frage steckte, wie kann ich es entweder gut finden, das zu machen?

00:14:44: Und darauf habe ich versucht zu antworten im Sinne von gar nicht,

00:14:47: du...

00:14:48: viel wichtiger wäre, dass du gar nicht versuchst, es gut zu finden, sondern akzeptierst, dass du es einfach nicht gut findest.

00:14:53: Man muss das nicht mit Freude machen.

00:14:55: Und die nächste Frage ist, wie kann ich mich denn zwingen oder überhaupt dazu bringen, das zu tun?

00:15:02: Ja, und das Interessante, ich finde das Interessante daran ist ja schon genau diese Frage, also der allererste Gedanke zu sagen, okay, es gibt Dinge, also dieses Konzept vom Schweinehund ist Schwachsinnig.

00:15:18: Genau.

00:15:19: Aber separat.

00:15:19: Das hat damit gar nichts zu tun.

00:15:20: Genau.

00:15:21: Und es bedeutet aber auch Abwertung.

00:15:24: Genau.

00:15:25: Was mein großes Thema dabei war, wo ich gesagt habe, Leute, ihr müsst aufhören, so Scheiße mit euch umzugehen, mit euch zu reden.

00:15:32: Und solange ihr das Schweinehund nennt, werdet ihr immer weiter in dieser Falle bleiben.

00:15:35: Total.

00:15:35: Insofern stimmt es nicht, dass es nichts zu tun hat.

00:15:37: Ja, genau.

00:15:38: Und dieses, es gibt Dinge, auf die ich gar keinen Bock hab und... Ich auch nicht unbedingt sehe, was der Ausgang mir tolles bringt, außer dass es eben gemacht sein muss, weil irgendwann, weil sie nicht steht, das Finanzamt vor der Tür, wenn ich die Steuern nicht gemacht habe.

00:15:57: Oder ich habe kein sauberes Geschirr mehr.

00:15:59: Aber das ist ja nichts, was tatsächlich so eine greifbare Belohnung bringen wird.

00:16:06: Es ist ja nur eine negative Belohnung.

00:16:08: Du kriegst die Strafe nicht, aber du hast nichts.

00:16:10: Positives zum drauf hinarbeiten.

00:16:12: Genau.

00:16:13: Und deshalb ist es ja bei ADHS würde man halt sagen, okay, der Grund, warum ich das ganz lange vor mir her schiebe und es nicht tue, ist, dass ich versuche, Weiß nicht, ob alle Menschen das wissen, aber bei ADHS ist es ja so, also so einfach erklärt, dass ich zwar Dopamin produzieren kann, aber Dopamin nur wirkt, wenn es im Zellspalt ist und nicht in der Zelle.

00:16:41: Und ich habe, wenn ich ADHS hab, zu viele Rezeptoren, das heißt, dass Dopamin wird verschwindet zu schnell aus dem Zellspalt.

00:16:50: Und Medikamente zum Beispiel, verstopfen diese Rezeptoren und dadurch bleibt das Dopamin dann länger im Spalt und wird nicht aufgesogen sozusagen.

00:17:01: Was ich also machen kann, wenn ich ADHS und irgendeine Tätigkeit, auf die ich wirklich gar keinen Bock habe, dann kann ich so lange warten mit dieser Tätigkeit, bis ein tatsächlich gefühlter Zeitdruck entsteht.

00:17:17: Und das ist natürlich bei so einer Tätigkeit, wie Steuern machen, auf jeden Fall eine richtig lange Zeit, weil ich ja erstmal einen Brief kriege.

00:17:27: Also wenn ich selbstständig bin, jetzt ist das ein Beispiel.

00:17:30: Viele Leute machen ja gar nicht ihre Steuererklärung, aber da ist es jetzt ein gutes Beispiel.

00:17:34: Also ich bin selbstständig, muss ich die Steuererklärung machen?

00:17:35: Egal, welche Rechnung zahlen, da habe ich auch Übungen rauszuhören.

00:17:40: Ja, okay, Rechnung zahlen, genau.

00:17:42: Und dann ist es ja so, naja, gut, dann habe ich da ein Zahlungsziel, dann passiert ja erstmal vier Wochen gar nichts und dann kommt eine Erinnerung und dann passiert nochmal zwei Wochen nichts und dann kommt vielleicht eine erste Mahnung, da weiß ich aber ja... Auf jeden Fall kann auch noch eine zweite Mahnung geben.

00:17:56: Also da sind jetzt, weiß ich nicht, insgesamt vielleicht zwei Monate vergangen, in denen habe ich nicht wirklich Zeitdruck.

00:18:04: Also ich weiß, dass es Menschen gibt, die denken würden, ja wieso, also selbstverständlich ist es ja total unangenehm, auf gar keinen Fall würde ich eine zweite Mahnung haben wollen.

00:18:13: Aber das ist nicht tatsächlicher Zeitdruck für, dass Dopamin bleibt im Spalt.

00:18:20: Sondern das ist dann, wenn es richtig brennt, weil ansonsten produziert das Gehirn kein Dopamin.

00:18:26: Und ich kann mich nicht hinsetzen und sagen, ich fake mir den Druck und sag mir jetzt, ja, aber wenn du da jetzt die Rechnung nicht überweist, dann passiert morgen was ganz, ganz Schlimmes.

00:18:37: Totaler Quatsch.

00:18:38: Und das große Problem daran, weil man könnte ja sagen, ja, okay, dann warte doch immer auf die zweite Mahnung und dann mache eben, dann überweise es eben dann, wenn wirklich Zeitdruck ist.

00:18:48: ist ja, dass ich in diesen acht Wochen, die ich gerade beschrieben habe, nicht da sitze auf dem Sofa und denke, neuer, gut, kommt heute die zweite Meinung, ist mir ja egal, sondern ich die ganze Zeit in einer Abmich, in einer Abwärtsspirale befinde, weil ich mir selber sage, wie kannst du bloß so scheiße sein, dass du das nicht gebacken kriegst?

00:19:07: Es dauert fünf Minuten, du müsstest dich jetzt nur einmal kurz hinsetzen und diese Überweisung machen.

00:19:11: Wie kannst du so dem nicht sein?

00:19:12: Alle anderen Menschen auf der Welt können das machen, nur du bist so blöd, bla.

00:19:17: Und das ist natürlich was.

00:19:18: Das ist ein Zustand, weil es geht ja nicht im Leben um eine Rechnung, sondern um Hunderte.

00:19:23: Und es geht nicht um eine Tätigkeit, sondern um Hunderte.

00:19:26: Bleibe ich in einer Spirale oder befinde mich dann in einer Spirale, die immer weiter abwärts geht.

00:19:32: Und deshalb ist das gar nicht auszuhalten.

00:19:36: Also dann ist es... dann muss ich das irgendwie anders kompensieren, wenn ich keine Medikamente habe, dann kompensiere ich es zum Beispiel mit Alkohol oder keine Ahnung, was irgendetwas, was mich in die Lage versetzt, Alkohol versetzt mich in die Lage, dass ich Dopamin im Spalt habe und dann komme ich auf die Idee, dass ich, also dann kann ich mich in die Lage versetzen, mit Alkohol fähig zu sein, Rechnungen zu überweisen.

00:20:02: Das ist jetzt ein sehr dramatisches Beispiel.

00:20:05: Bei ADHS ist es sehr augenscheinlich.

00:20:09: Sozusagen ist es sehr dramatisch.

00:20:11: Dollar, genau.

00:20:12: Aber im Kleinen haben wir das eigentlich alle.

00:20:16: Das ist einfach ein neurodivergentes Gehirn.

00:20:21: Da ist es sozusagen noch schwarz-weißer.

00:20:24: Aber ich kenne wirklich wenig Menschen, die... richtig, richtig Bock haben, Rechnungen zu überweisen oder richtig, richtig Bock haben, die Spülmaschine auszuräumen.

00:20:33: Ja, ich kenne wenige, die tatsächlich so funktionieren im Sinne von, ich mach das immer und dann ist es weg, dann nervt es mich nicht mehr.

00:20:40: Gibt es?

00:20:41: Ja, gibt es.

00:20:42: Aber ich glaube nicht so viele.

00:20:44: Ja, also ich würde auch sagen, es gibt weniger, weniger, weniger Menschen im Verhältnis sozusagen über die Bevölkerung.

00:20:49: Ich freu mich, wenn

00:20:50: du grad im Kopf hast, aber nennen wir natürlich nicht.

00:20:52: Nee, hab gar keinen Fall.

00:20:53: Nein, nein, nein, nein.

00:20:55: Und es bedeutet auch, also wenn jemand Wenn jemand, also das kann auch in die andere Richtung schlagen.

00:21:01: Ja, dass man dann, wie heißt das?

00:21:03: Ja, so

00:21:04: zwanghaft.

00:21:07: Also wir sprechen jetzt sozusagen so über die über die wabbelige Mitte, über die graue Mitte, die so dazwischen ist und nicht in einem Extrem, die sagt ja, also ist jetzt nicht so, dass mir das komplett bevorsteht und ich das nie hinkriege.

00:21:24: Aber ich bin jetzt auch nicht jemand, der das sozusagen zwanghaft weghaben muss, sondern der so ein bisschen dazwischen ist.

00:21:32: Und da gibt es, wir haben uns damit beschäftigt, für die Folge heute sozusagen da nochmal tiefer eingestiegen sind, weil wir das ganz viel anwenden, diese Technik und wollten so ein bisschen nochmal wissenschaftlich... Wissenschaft, die einen Hintergrund haben, warum das so funktioniert.

00:21:51: Und damit wir euch das heute erzählen können.

00:21:53: Und sind dann auf die Idee gekommen, dass man sich das eigentlich hätte denken können, warum das funktioniert.

00:21:58: Das fand ich irgendwie ganz spannend.

00:22:00: Ja, genau.

00:22:01: Also es geht um die Technik des Body-Doubblings.

00:22:05: Also Körper doppeln.

00:22:08: Und das ist eigentlich was, was wir alle immer schon machen.

00:22:13: Aber es ist jetzt gerade erforscht worden und wird als Tool angeboten, wir bieten es auch als Tool an zum Training, aber es wird halt sozusagen jetzt gerade groß und ich glaube, es ist richtig gut, dass das groß wird, weil es funktioniert.

00:22:29: Ja, und letztlich, also ganz einfach gesagt, bedeutet es einfach, dass der Grund, warum ich mich in dieser Mitte einsortiere von Menschen, die jetzt in keinem Extrem sind, sondern einfach sagen, ja, also weiß ich jetzt nicht, meine, weiß ich nicht, Wäschekammer oder meine Waschmaschine herum im Bad, wo auch immer die steht, keine Ahnung.

00:22:54: Da ist das komplette Chaos und ich müsste jetzt eigentlich mir mal eine Stunde Zeit nehmen und da... Wäsche sortieren, Sachen, die man nicht so häufig wäscht, keine Ahnung, mal eine Maschine anmachen, Sachen feiern und so weiter.

00:23:03: Ein schlimmes Beispiel, so was wie, ich muss mich an ein Laptop setzen und dann irgendein Papier suchen und dann irgendwelche Zugangsdaten suchen und also irgendwas, so ein Horror, so was richtig schlimm ist.

00:23:16: So was richtig schlimm ist, okay.

00:23:17: Also, wenn ich dazu, wenn ich zu den Personen gehöre, die sagen ja, warum krieg ich das nicht?

00:23:25: immer dann gemacht.

00:23:26: und warum ist das nicht PicoBello?

00:23:28: und warum kann ich nicht sofort und warum bin ich da nicht motiviert.

00:23:34: Das liegt daran, dass wir, wie wir schon so oft gesagt haben, uns eine Welt gebaut haben, die nicht mehr so ist, wie es unser Gehirn mag und unser Nervensystem mag.

00:23:47: Und wenn ich alleine diese Aufgabe lösen muss, dann fühlt sich das furchtbar an, weil mein Gehirn mit zwei Dingen beschäftigt ist, nämlich Sicherheit produzieren und die Kapazität im Hirn zu finden, die Aufgabe zu lösen.

00:24:10: Und das ist nicht richtig.

00:24:12: Weil allein sein erst mal unsicher ist.

00:24:16: Das ist bei uns einfach drin.

00:24:18: Das kriegen wir so nicht raus, nicht in unserer Lebenszeit.

00:24:22: Und das ist aus der Situation heraus, wenn du dich dann hinsetzt und sagst, okay, ich mach das jetzt alleine, dann ist ein Teil deines Gehörns damit beschäftigt zu gucken, okay, bin ich sicher.

00:24:32: Umgebungscan gucken ist vorhersehbarkeit gegeben und dann hast du eine deutlich reduzierte Kapazität, um deine Aufgabe zu erledigen.

00:24:41: Und umgekehrt ist es so, wenn du Body-Doubling machst, was nichts anderes heißt, als du bist da nicht alleine, du machst die Aufgabe nicht zu zweit, das ist ganz richtig.

00:24:51: Der Körper ist anwesend, der andere Körper ist anwesend.

00:24:55: Und der macht ganz klar nicht deine Aufgabe, sondern der macht irgendetwas anderes, aber der ist einfach nur da.

00:25:02: Wir stellen uns vor, in der Höhle war immer wer.

00:25:05: War immer wer.

00:25:07: Und dann sind alle Sicherheitsmechanismen im Hirn und das sind eine Menge, der absolute Großteil des Gehirns ist, nur dafür da, dafür zu sorgen, dass wir Überleben, prüfen, schlägt das Herz, funktioniert die Atmung, reißen die Gelenke auseinander, wird die Haut bedroht, gibt es chemische Reize, bakterielle Reize, Wärme, Kälte, alles das.

00:25:32: Und natürlich das Scannen der Umgebung von.

00:25:35: ist hier alles normal, ist hier alles stabil.

00:25:38: Werdich, kommt einer um die Ecke aus der anderen Höhle und bedroht mich?

00:25:41: Genau.

00:25:42: Und dieses ganze System feuert auf Roturen, wenn man alleine da sitzt und wenn man zu zweiter sitzt, nicht.

00:25:47: Weil dann kann man sich wie in der Herde vorstellen, wenn alle Grasen, scheinen Grasen gerade kein großes Problem sein, wenn alle hektisch hin und her rennen, ist es vielleicht nicht so gut, seinen Kopf ins Gras zu stecken und in Ruhe zu essen, sondern vielleicht sollte man auch hektisch rennen.

00:26:04: Und deshalb ist es so viel mehr Kapazität, die man hat für die Aufgabe, wenn jemand da ist.

00:26:12: Und ich finde, also wir haben das jetzt bei in der Mitgliedschaft, haben wir jetzt gesagt, okay, es gibt Zeiten, an denen man sich einlocken kann und dann trainieren alle, die da sind, in diesem Meeting trainieren.

00:26:26: Jeder macht sein eigenes Training.

00:26:29: Das ist jetzt

00:26:29: ein Beispiel.

00:26:31: Aber man kann zum Beispiel sagen, eins meiner Lieblingsbeispiele ist... Also

00:26:35: natürlich ist jetzt die heikte Situation, wenn man alleine wohnt in dem Fall.

00:26:38: Ja,

00:26:39: auf jeden Fall.

00:26:41: Und dann könnte man ja mit diesem Wissen, weil da, also es geht ja nur darum, dass man aufhört, sich abzuwerten und so sagen, ich bin so scheiße, dass ich das nicht gebacken kriege und ich bin zudemlich und alle anderen können das nur ich nicht.

00:26:55: Kann ich ja mit dem Wissen sagen, okay, was sind die Aufgaben, die mir besonders schwerfallen und wie kann ich die umsetzen?

00:27:04: Wann kann ich die wie anders umsetzen?

00:27:06: vielleicht?

00:27:07: Das ist jetzt super individuell, das können wir ja nicht für jeden.

00:27:09: sozusagen durchdenken.

00:27:11: Aber ich glaube, dass es total wichtig ist, also ein krasses, krasses Beispiel, was am Coating richtig häufig vorkommt, ist das Thema Kinder und Aufräumen und also so haushaltliche Tätigkeiten sozusagen.

00:27:28: Kommt hier auch vor das Thema.

00:27:30: Und da ist es, glaube ich, total wichtig, dass man, weil es ja um die Abwertung geht und um den Konflikt, also das Krasse ist ja, das ist so ein Konflikt, der meistens nicht auch übrigens in Partnerschaften fällt mir jetzt gerade auf, das ist häufig nicht zu lösen.

00:27:44: Also niedrigschwellige Tätigkeiten, auf die niemand Bock hat und darum gibt es Streit.

00:27:50: Und das endet dann... natürlich mit wirklich großem Konflikt, weil ich natürlich immer das Gefühl habe, derjenige behandelt mich respektlos, der ist scheiße, der macht das um mich zu ärgern, der macht, weil er denkt, er ist was besseres oder keine Ahnung, was alles, was da Schulz von tunmäßig mit schwingt.

00:28:06: Und irgendwann habe ich dann einen ausgewachsenen Konflikt, obwohl es ursprünglich eigentlich nur darum ging, dass keiner von uns beiden Bock hatte, irgendwie das Klo zu putzen.

00:28:15: Was absolut Verständliches.

00:28:16: Voll, genau.

00:28:18: Und deshalb, glaube ich, ist total wichtig, dass wenn man diese Information hat und weiß, dass es kein individuelles Problem ist und dass es nicht ist, weil der andere mich ärgern will, sondern weil er selber nicht in der Lage ist, dann kann ich eben das ganz anders händeln, als wenn ich sage, ja, ich habe irgendwie zum hundertsten Mal mein, weiß ich nicht, zwölfjähriges Kind ins Zimmer geschickt und habe gesagt, jetzt räumen mal auf.

00:28:44: Und es hat wieder nicht geklappt und wir haben uns wieder gestritten und es war wieder ein Konflikt über Tage und dieses scheißverzogene Göhre, bla bla bla, keine Ahnung was.

00:28:55: Und wenn ich weiß, dass Body-Doubling funktioniert, dann heißt das nicht, also es heißt ja nicht, dass ich nicht dem Kind beibringen soll, sein Zimmer aufzuräumen.

00:29:06: sondern ist heiß zu sagen, okay, es gibt hier eine Zeit, weiß ich nicht, eine halbe Stunde am Tag oder eine halbe Stunde die Woche, je nachdem, was man empfinden hat, wie aufgeräumt das sein muss.

00:29:19: Und da machen wir das alle

00:29:21: zusammen.

00:29:22: Ich mach, weiß ich nicht, Wäsche falten und das Kind macht Fußboden aufräumen mit Spielsachen, die da rumlegen oder irgendwie sowas.

00:29:30: Und auch diese, also das ist ja aus meiner Sicht, sind diese Konflikte eben neunzig Prozent nur Abwertung und zehn Prozent das tatsächliche Problem sozusagen.

00:29:44: Und in der Abwertung, mir selber gegenüber und aber auch meinem gegenüber gegenüber steckt.

00:29:52: Das, was am Ende lebensverändert ist, weil eine konstante Abwertung in der Partnerschaft führt irgendwann dazu, dass ich mich trenne.

00:30:01: Das ist nicht mal so eben.

00:30:04: Am Ende wegen der Schwimmaschine am besten, ja klar.

00:30:06: Genau, weil es ist nicht mal so eben.

00:30:08: Weil das, was dann zwischenmenschlich passiert ist... so schlimm.

00:30:12: Und wenn es aber so ist, dass die Tätigkeit und da gibt es, glaube ich, Nuancen, Menschen können das ein bisschen besser und ein bisschen weniger gut, können ein bisschen besser Dopamin halten, ein bisschen weniger gut Dopamin halten.

00:30:23: Und das bedeutet eben, dass auch das Empfinden von wie einfach ist es, mich dazu zu bringen.

00:30:33: Warum kann der nicht mal das machen?

00:30:36: oder auch umgekehrt.

00:30:38: Warum räumt die immer die Spülmaschine falsch ein oder irgendwie sowas?

00:30:41: Also das ist wirklich so.

00:30:43: Ich weiß nicht, ob wir Menschen

00:30:44: uns zuhören, dass sie denken, dass das schwachsinnig ist.

00:30:47: Das ist was, was in jedem Coaching vorkommt, diese Themen.

00:30:52: Und ich glaube, es ist total wichtig, dass man versteht und sagt, okay, wir sind dafür nicht gemacht.

00:31:01: Das funktioniert nicht gut, weil unser Gehirn mit anderen Dingen beschäftigt ist.

00:31:06: Und das ist auf jeden Fall was, was man richtig einfach umsetzen kann.

00:31:09: Und was, glaube ich, sehr, sehr schnell sich auch verdient.

00:31:16: Person, die das anbringt, sozusagen, richtig viel besser anfühlt.

00:31:21: Weil auch selbst, wenn ich mich dazu zwingen kann, solche Dinge zu tun, fühlt es sich meistens sich gut an.

00:31:26: Also hinterher fühlt es sich natürlich gut an, weil dann ist es aufgeräumt zum Beispiel.

00:31:29: Ja, aber trotzdem verstärkt, dass er den konflikt.

00:31:31: Genau.

00:31:32: Selbst wenn die gute irgendwie bis der es macht.

00:31:34: Ja, also klar.

00:31:35: Ja, genau.

00:31:36: Also insofern...

00:31:37: Ist dann die Empfehlung, okay, mach's zusammen.

00:31:39: Ja.

00:31:40: Ja, okay.

00:31:42: Auf jeden Fall.

00:31:43: Ja, gut.

00:31:43: Ja, also ich glaube, dass der Konflikt über zum Beispiel Hausarbeit und Aufteilung von Kerarbeit usw.

00:31:57: einer der hauptsächlichsten ist.

00:32:02: Und ich glaube, dass das, was ja im Moment so ganz groß ist auf Instagram, In den sozialen Medien, würde ich sagen, ist es hauptsächlich und es ist noch nicht so wirklich gesamtgesellschaftlich angekommen, zu sagen, was bringt es mir, wenn ich alles im Kopf habe, also jetzt als Frau, eine Einkaufsliste schreibe und dann meinen Mann losschicke und sage, okay, du musst die Dinge kaufen, die auf der Einkaufsliste sind.

00:32:31: Das bedeutet, dass die mentale Arbeit trotzdem bei mir ist.

00:32:38: Genau.

00:32:38: Und da wäre auf jeden Fall eine Idee zu sagen, und das fühlt sich ja für beide Leute, also für beide Parteien scheiße an.

00:32:46: Aber dann zu sagen, okay, wir machen es so, dass wir uns, weiß ich nicht, einen Tag die Woche, einen Abend die Woche, am Wochenende, Vormittags oder keine Ahnung was, zusammen hinsetzen und zusammen überlegen, was wir brauchen.

00:33:03: wäre zum Beispiel.

00:33:04: Genau,

00:33:04: das heißt auch derjenige, der es immer macht, muss dann sozusagen darüber springen zu sagen, so jetzt mach du mal du Arsch, weil du hast Ewigkeit nichts gemacht, sondern okay, unsere neue Routine ist, wir machen das jetzt gemeinsam.

00:33:16: Ja, genau.

00:33:17: Und dann nochmal, wenn Menschen alleine sind, wie machen die das dann?

00:33:22: Also ich würde sagen, das, was deine Beispiele waren, waren ja so Sachen wie ich muss mich hinsetzen und, weiß ich nicht, irgendwo ein Formular ausfüllen oder Rechnung überweisen oder irgendwie sowas.

00:33:35: Genau, da würde ich auf jeden Fall sagen, okay, dann mach es, also wenn es dir schwerfällt, dann such dir einen Ort, wo du das machen kannst.

00:33:44: Also so was wie... Im

00:33:45: Büro.

00:33:46: Ja, oder genau, oder ins Café setzen oder in Co-Working-Space oder im Büro nach Feierabend ist ja auch okay, zu sagen, ich bleibe hier

00:33:57: sitzen.

00:33:57: Ich komme früher.

00:33:58: Ich komme früher, weil da sind Menschen und da fühlt es sich sozusagen an nach, ich kann das hier abarbeiten sozusagen.

00:34:06: Und bei Hausarbeiten und bei Aufräumssachen oder keine Ahnung, Geschirrspüle oder irgendwie sowas.

00:34:18: Würde ich auf jeden Fall gucken, dass man sich das so baut, dass es eine Möglichkeit gibt, das zu machen mit jemandem.

00:34:25: Also zum Beispiel sowas wie, weiß ich nicht, am Wochenende, wenn ich, wenn weiß ich nicht, meine Freundin morgens zum Frühstück kommt, dann mache ich die Sachen nebenbei.

00:34:38: Das muss man aber offen kommunizieren, weil ansonsten würde mir sagen, wieso räumst du auf, wenn ich da bin und nicht... bevor ich da bin.

00:34:43: Ja, oder Familienmitglieder.

00:34:46: Mir fällt gerade jemand ein, da ist das bestimmt nicht gezielt so gesucht sozusagen, sondern da passiert das einfach, weil dann enges Familienband ist.

00:34:58: Und dann, weiß ich nicht, wenn meine Schwester vorbeikommt oder wenn mein Bruder vorbeikommt, dann machen wir immer bla bla bla.

00:35:05: Natürlich kann man das versuchen auch über Time-Boxing zu machen, aber da... Wenn es mir wirklich schwer fällt und ich das Gefühl habe, es funktioniert nicht, dann ist auf jeden Fall dieser Gedanke zu sagen, ich hole mir jemanden dazu und bitte um Hilfe bei Dingen, die ich nicht hinkriege, alleine, weil es sich so furchtbar anfühlt, ist, glaube ich, essenziell.

00:35:29: Was ist mit dem Gedanken zu telefonieren?

00:35:31: Also das heißt zu sagen, funktioniert

00:35:33: auch.

00:35:33: Geht auch.

00:35:34: Ich hab jemandem im Ohr, Headset, Telefon kostet ihn zunächst

00:35:38: mehr.

00:35:38: Und es funktioniert ja sogar mit Zoom, ne?

00:35:41: Also wir haben ja das, wie wir es beim Training anbieten, ist ja auch auf jeden Fall nur das da sein sozusagen.

00:35:48: Am Telefon... Per Facetime, keine Ahnung, per Zoom oder so.

00:35:54: Das funktioniert auf jeden Fall auch.

00:35:56: Aber ich finde, es gibt auf jeden Fall so Stufen.

00:35:59: Ich glaube, es ist ganz wichtig, dass das hauptsächlich ist, dass man ausgeht von... Was ist

00:36:06: die Abwertung?

00:36:06: Ich werte nicht ab.

00:36:08: Und wenn ich mich nicht abwerte, sondern sage, hey, das ist was.

00:36:11: Und ich weiß sogar, warum, haben Enkel und Aluminium erklärt, warum das so ist.

00:36:16: Dann finde ich ganz andere Lösungen.

00:36:17: Dann werde ich total kreativ.

00:36:18: Dann komme ich auf die Idee und sage, ja, keine Ahnung, meine Nachbarin, dir da auch immer keinen Bock drauf.

00:36:23: Wir machen, ich komme erst rüber zu ihr, ich trink einen Kaffee, oder ich helfe ihr.

00:36:29: Und

00:36:30: dann kommt sie rüber und dann mache ich es bei mir.

00:36:32: Also was bei mir auch funktioniert hat, ich habe ja inzwischen, dank dir, irgendwann begriffen, dass ich... Dinge nicht so time wie es vernünftig wäre, sondern dass ich warte, warte, warte und dann die Arbeit von acht Stunden in eins, fünf erledige.

00:36:47: Und ich schaffe es inzwischen meistens, mich dann nicht abzuwerten und bin dann auch so, dass ich sage, okay, das sind jetzt die acht Stunden.

00:37:00: Das heißt, ich habe jetzt im Prinzip sechs Stunden, die ich Anlauf nehme.

00:37:05: Und ja, dann nehmen wir auch Anlauf.

00:37:06: Also im Sinne von, die kannst du jetzt auch Spaß haben, weil du brauchst dich jetzt nicht zu ärgern sozusagen.

00:37:11: Du brauchst nicht darauf zu warten, sondern du weißt... Genau,

00:37:13: ich kann dann auch nichts anderes Sinnvolles machen, aber ich kann dann halt trainieren, rausgehen, pen, Buchlesen, chillen, sonst was.

00:37:22: Ich kann, wenn ich dann da arbeite, funktioniert das natürlich nicht.

00:37:24: So wenn ich sage, ah, meine eigentliche Arbeit ist das, dann mache ich irgendwas anderes, dann schieße ich mir das hinten, weil das dann kein Bilder wäre so.

00:37:31: Aber wenn ich dann sage, okay, die Zeit... brauche ich jetzt, um den Druck aufzubauen, um dann sozusagen, ich weiß ja, dass ich das in der Zeit schaffe dann, weil es dann sehr effizient ist und genug Dopamin und bla, das ist okay

00:37:48: irgendwie.

00:37:48: Ja, und ich glaube, also wenn

00:37:50: das,

00:37:51: das wäre ja dann ein Hyperfokus sozusagen, den du aktivierst, aber

00:37:54: der kommt dann auch.

00:37:56: Ja, und ich glaube, dass das viel typischer ist, also dass viel mehr Menschen, also auch neurotypische Menschen das so machen.

00:38:04: Nicht so krass, weil die natürlich diesen Hyperfokus dann nicht entwickeln.

00:38:09: Aber ich glaube, dass es viel mehr Menschen gibt, bei denen sich das besser anfühlen würde, das auch so zu tun.

00:38:20: Und die entweder immer so ein Teufelchen im Ohr haben, so ein Erziehungs-Dings.

00:38:28: So, das geht nicht und das kannst du nicht und du

00:38:30: wusst

00:38:31: aber und so weiter.

00:38:32: Genau, das ist Scheiße von dir.

00:38:35: oder eben es so machen und dann sich dafür abwerten.

00:38:41: Aber ich glaube, dass im Kleinen, also ich habe das glaube ich an irgendeiner Stelle schon mal gesagt, dass ich eigentlich in jedem Coaching-Prozess die Menschen zwinge, zwinge auffordere, eine Vision zu malen von ihrem Leben in den nächsten zehn oder zwanzig Jahren, je nachdem.

00:38:59: Und das neuneinzig Prozent... die sagen, das habe ich gestern gemacht oder eben gemacht oder so.

00:39:09: Ja, und ich weiß, dass mich dann jemand darauf angesprochen hat und gesagt hat, also ich nicht, ich habe das genauso wie du gesagt hast, Wochen vorher gemacht und so weiter.

00:39:17: Klar, das gibt es auch, aber das ist im Verhältnis, wenn ich jetzt die letzten, weiß ich nicht, sieben, acht Jahre angucke.

00:39:23: Ja, das ist zu sagen, das absolut, das fehlt.

00:39:26: Weiter auf dem Spektrum, infern von mir kann es nicht sein, so, also Ziffern.

00:39:29: Genau, aber es ist, ja, und es ist so, also... Und ich glaube nicht, dass die haben nicht alle ADHS, sondern es ist einfach was, was... Das ist so.

00:39:40: Das ist menschlich und das ist okay und aus irgendwelchen Gründen.

00:39:44: Natürlich, weil wir irgendwie, weiß ich nicht, effizient sein wollen und wir in einer Leistungsgesellschaft leben und

00:39:50: weil wir nicht faul

00:39:51: sein wollen und keine Ahnung was.

00:39:53: Ja, genau.

00:39:54: Schwach sind.

00:39:55: Okay.

00:39:56: Ja, gut.

00:39:56: Dann hoffen wir, dass das für ganz viel... Liebe und Verständnis euch gegenüber.

00:40:04: Sich selbst gegenüber.

00:40:05: Ja,

00:40:06: genau.

00:40:06: Wie nice.

00:40:08: Okay, dann

00:40:08: habe ich hier

00:40:10: zwei Fragen.

00:40:12: Oh Gott, hab ich.

00:40:15: An wen?

00:40:19: Ich glaube, die sind beide an dich.

00:40:21: Ich kriege, kann ich eigentlich noch mal sagen, ne?

00:40:25: Was dich bewegt, Punkt Podcast.

00:40:27: Wir hätten gerne Fragen von euch und ich hätte gerne mal wieder eine Frage.

00:40:32: Okay.

00:40:35: Seit neun Monaten habe ich ziehende Schmerzen in der rechten Hüfte oben auf dem Knochen nach unten strahlend.

00:40:43: Der Physiotippt auf zu wenig Bauchstabi und den Ursprung im unteren Rücken.

00:40:49: Oberschenkelrückseite ist sehr schwach und der Muskel an der Oberschenkelvorderseite ist aber auch total hart und angespannt.

00:40:57: Ich finde das auch, hat mich vorhin schon, als ich es angemuckt habe.

00:41:04: Okay, stop.

00:41:05: Halt.

00:41:06: Erst dachte ich, dass es vom falschen Kniebeugen kommt, aktuell zweiundvierzig fünf.

00:41:13: Aber nun musste ich zwei Wochen Training pausieren und die Schmerzen sind trotzdem da vor allem morgens.

00:41:17: Meine Haltung ist auf jeden Fall verbesserungswürdig, Brace ist für mich schwer, habe fast alle eure Kurse.

00:41:22: was in welcher Reihenfolge tun.

00:41:25: Ja.

00:41:28: Okay.

00:41:31: Tut mir leid.

00:41:33: Ärgerlich, schmerzhaft.

00:41:36: Also was ich da so ein Ticken raushöre, ist eine sehr detailorientierte Suche nach, wo ist die eine Ursache?

00:41:48: Und das wirkt so, als hättest du schon einige Ursachen angeguckt, ausprobiert und so gemacht und das funktioniert nicht so richtig.

00:41:58: Und deswegen ist die eine... Ich habe immer das Bild von rein und rauszoomen.

00:42:03: Das heißt also, macht es Sinn wirklich hart auf deine Hüfte, auf deine vordere Beckenspitze, auf rein zu zoomen?

00:42:09: Okay, ja.

00:42:10: Aber vielleicht macht es auch Sinn, einmal komplett raus zu zoomen und in ganz andere systemische Richtungen zu gehen.

00:42:20: Wenn du das so beschreibst, würde ich dich einmal bitten, wenn du jetzt die Kurse eh hast, so einmal komplett zurückzugehen und zu sagen, okay, ich mache endlich richtig Gleichgewicht und zwar dominant auf der Seite, wo die Schmerzen sind und guck, wie das wirkt.

00:42:37: Das nächste wäre, gehe in den Parasympathikus-Kurs, gehe da gezielt in die letzte Lektion, wo meine Techniken sind, weil die sehr speziell sind, und da sind Techniken, um den Parasympathikus zu aktivieren.

00:42:50: Das heißt, probiere die aus.

00:42:53: Und dann kann es sein, dass zum Beispiel einfach deine komplette rechte Seite nicht stabilisiert ist, weil das hört sich alles an, als wäre es alles auf derselben Seite, und du da wieder neuen Access zu kriegst.

00:43:12: Auch da wieder grundsätzlich kann es sein, dass du Zum Beispiel, weil du jetzt die ganze Zeit Schmerzen auf der einen Seite hast, bei Kniebeugen oder was auch immer, die Seite viel mehr belastest.

00:43:25: Das heißt, auch da könnte es sinnvoll sein, okay wieder raushuben und sagen, okay, vielleicht ist einfach die andere Seite viel schwächer und du belastest die schmerzhafte Seite, weil die andere Seite gar nichts kann.

00:43:36: Das heißt... Die nächste Aufgabe wäre Trainier unilateral.

00:43:41: Trainier einweilige Kniebeuge.

00:43:43: Wenn du jetzt in den Kursen bist, da sind die ausführlich in Hüfte zum Beispiel oder überall eigentlich.

00:43:49: Also auch im Starkurs und so weiter sind überall Ausfallschritte so.

00:43:52: Aber trainier so, dass du prüfst, ob die Seitenverhältnisse richtig sind.

00:43:59: Punkt.

00:44:00: Und das waren die drei Möglichkeiten, um raus zu zoomen.

00:44:04: Es gibt mehr.

00:44:07: Probier die mal aus und dann frag.

00:44:09: Atmen.

00:44:09: Atmen kurz.

00:44:10: Genau.

00:44:11: Atmen wäre auch ein riesen Ding.

00:44:13: Habe ich immer wieder ganz häufig irgendeine Schmerzproblematik, die irgendeiner Weise mit Vorbewegen zu tun hat.

00:44:20: Hüfte, Knie, Fuß, whatever.

00:44:22: Und am Ende ist es... der Körper, der dich schützt, weil deine Atmung schlecht ist.

00:44:26: Und er sagt, wenn du jetzt anfängst, loszurennen, wirst du ganz die Luft verbrauchen, die können wir nicht ranbringen, das ist lebensgefährlich.

00:44:31: Lass das bitte.

00:44:32: Hier, bitte schön sind, Hüft, Knie, Fußschmerzen, egal was Schmerzen, lass das bitte.

00:44:37: Ja.

00:44:38: Und der Grund, warum ich da so gestockt habe, ist, weil du schreibst, die Oberschenkelrückseite ist schwach, aber die Vorderseite ist auch hart.

00:44:48: Das bedingt sich.

00:44:50: Wenn hinten schwach ist und der hintere Teil nicht mitmacht, die hintere Kette, nennen wir das ja, nicht mitmacht, dann überlastet natürlich vorne.

00:44:58: Wahrscheinlich hat es auch was damit zu tun, dass du den

00:45:00: Schwerpunktkontrollen nicht mit dich mitkackt.

00:45:01: Schwerpunktkontrolle, genau, dass wir wieder reinzoomen.

00:45:04: Aber ja, ein monsterwichtiger Punkt, wenn der Schwerpunkt nicht stimmt, stimmt nix.

00:45:08: Das wäre nie wieder Rücken.

00:45:10: Stark, ja.

00:45:11: Stark, endlich richtig stark.

00:45:13: Das sind unsere Gedanken dazu.

00:45:17: Rauszoomen und, wenn es das nicht ist, weiterfragen.

00:45:20: Aber ich glaube nicht mehr reinsoomen, so rum.

00:45:22: Spar die Energie nach, jetzt zu gucken, ist es jetzt Hüftbeuger, ist es Abduktor, müssen wir die Abduktoren, ist es doch irgendwas mit der Symphüse, ist es Bla, das glaube ich nicht.

00:45:34: Gut.

00:45:34: Zweite Frage.

00:45:35: Hey, habt ihr auch einen guten Kalorienrechner, der stillen und Wolleproppen schleppen einigermaßen berücksichtigt?

00:45:42: Ich bin mir so unsicher, was ich wirklich brauche.

00:45:45: Einerseits habe ich nicht so einen krassen Gewichtseinbruch wie beim ersten Kind, andererseits habe ich jetzt in den fünf Monaten seit der Geburt, war ich jetzt in den fünf Monaten seit der Geburt schon dreimal fett erkältet.

00:45:58: Vielleicht könnt ihr das ja mal thematisieren.

00:46:01: Danke auf jeden Fall für euren super Podcast.

00:46:04: Also, die Erkältung liegt auch daran, dass das erste Kind da ist, ne?

00:46:09: Ja, ja.

00:46:09: Das ist ja ein Kleidenkind, wahrscheinlich in der Kita.

00:46:12: Ja, genau.

00:46:12: Das ist einfach die schlimmste Phase, die wir hier hatten.

00:46:15: Ja.

00:46:16: Bei jedem.

00:46:16: Also, die Eingewöhnung in der Kita unter die ersten zwei Jahre sind das allerletzte.

00:46:21: Ja.

00:46:22: Aber das ist etwas, wo ich sozusagen wieder mal mich freue, dass irgendwann die... ... wissenschaftfreundlicherweise hinterherzieht.

00:46:33: Eine meiner Lieblingsszenen war damals mit ... ... ich mach Kniebeuge, Kniebeuge sollen gut sein gegen Rücken schmerzen.

00:46:38: Nein, das ist Quatsch, das hilft nicht.

00:46:39: Operationen helfen.

00:46:40: Zehn, fünfzehn, zwanzig Jahre später.

00:46:42: Ah, Kniebeuge Krafttraining hilft doch.

00:46:44: Bei Rücken schmerzen weiß man nicht.

00:46:46: Das ist so ein ähnliches Ding, das.

00:46:48: Wenn man einmal drüber nachdenkt, eine Frau entwickelt ... ... ein vollständiges Wesen in ihrem Bauch.

00:46:54: Der Bauch wird groß, der ganze Körper verändert sich.

00:46:57: Sie muss mit diesem ... Bauch den ganzen Alltag bewirken.

00:47:00: Dann kommt die Geburt, die Statik verändert sich komplett und man trägt den ganze Zeit ein Kind und stillt, was Energie kostet.

00:47:09: Und dann war die gängige Lehrmeinung bisher für alles das, was ich gerade aufgezählt habe.

00:47:13: Also... Fünfzehn Kilo mehr durch den Alltag schleppen mit einer völlig absurden Startdeck oder ein fünf oder drei, fünf, sieben, zehn Kilo Kind durch den Alltag schleppen.

00:47:24: Für alles das braucht man so ungefähr fünfzig Kalorien mehr pro Tag, also ein Viertel Snickers.

00:47:30: Da ist keinem aufgefallen, dass das möglicherweise kompletter Unfugel ist.

00:47:35: Bis dann jetzt wirklich, es ist keine drei Monate her, eine große Studie rauskam, wie gesagt, Nee, das ist doch ganz anders.

00:47:44: Also, die verbrauchen doch Tausende Kalorien mehr, zwar pro Tag, weil die sind ja viel schwerer und die haben eine ganz andere Statik.

00:47:51: Und wenn man die ganze Zeit ein Kind trägt und stillt, das verbraucht doch eher Tausende Kalorien mehr.

00:47:56: Also, je nach Größe und so, ist es wohl so die Größenordnung, so Mensch.

00:48:00: Das ist ja, da bin ich mit Logik gar nicht draufgekommen.

00:48:03: Gut, dass du dazu jetzt doch mal eine Studie gemacht hast.

00:48:05: Was soll ich sagen?

00:48:07: Ja.

00:48:07: Aber so ist es.

00:48:08: Ja, also, je nachdem wie ... groß, wie schwer du bist, keine Ahnung, jetzt sagen du hast, keine Ahnung, vor der Geburt, was weiß ich, achtzig gewogen und dann in der Schwangerschaft hundert oder so, dann wird es wohl so gewesen sein, dass du um die zweieinhalb bis dreitausend Kalorien vorher verbraucht hast, dann in der Schwangerschaft dreieinhalb tausend Kalorien bis vier und das geht dann erstmal nicht runter, sondern nur ganz langsam runter und zwar Eigentlich fängt es erst überhaupt an runter zu gehen, wenn du aufhörst zu stillen.

00:48:44: Dann hast du natürlich das Problem, dass das Kind schwerer ist und immer noch geschleppt werden will, aber trotzdem hebt das dann so ein Ticken ab, weil es auch selber mobiler wird und so weiter.

00:48:52: Das heißt also...

00:48:55: Die erste Antwort ist, wir haben keinen Kalorienrechner, der das besichtigt.

00:48:58: Nein.

00:49:00: Die zweite Antwort ist viel, viel mehr.

00:49:03: Und selbe Mechanik, wenn du versuchst... abzunehmen.

00:49:10: Während dieses ganzen Prozesses, wirst du hart unterkaliberisch sein und machst es nur schlimmer.

00:49:16: Versuch's nicht.

00:49:19: Ich weiß noch, wie ich Traubensaft mit Instant-Haber-Flocken gerührt,

00:49:27: während des Stillings getrunken habe, weil es nicht

00:49:31: ging.

00:49:32: Es war so, mir war eigentlich durchgehend schwindelig und dann bin ich irgendwie an der Kasse bei... ... im Drogeriemarkt zusammengebrochen.

00:49:39: Das willst du dir vorstellen.

00:49:40: Ich habe so schon so eine Mühe, meine Kalorien zu decken.

00:49:42: Ja.

00:49:42: Und dann hängt einer an dir und saugt die Energie raus.

00:49:45: Bist du so, du Scheißparasit, wer aufhört jetzt?

00:49:49: Nein, sowas würde man nicht denken, weil es ist ja das Kind.

00:49:52: Ja, ja.

00:49:54: Ja, genau.

00:49:55: Also auf jeden Fall ...

00:49:56: Also egal,

00:49:58: auf

00:49:58: jeden Fall fünf von der Kalorien mehr pro Tag ... ... und dann je nach Größe noch viel, also deiner Größe, Kindgröße, noch viel mehr ... Und dann nach dem Abstellen langsam weniger vorher nicht.

00:50:10: Und du kannst gerne dein Körperfett messen.

00:50:13: Wenn du den Gedanken hast, ich werde fetter durch das Meer essen, wirst du nicht.

00:50:18: Du wirst schwerer, weil du mehr Energie einlagest.

00:50:20: Im Darm, im Kohlensradspeichern, im Dokugeenspeichern.

00:50:23: Du wirst schwerer, du wirst leistungsfähiger, dir geht's besser.

00:50:26: Du kannst alles besser machen, weil du hochwertig mehr ist.

00:50:29: Und fetter wirst du nicht.

00:50:32: Fetter wirst du nur, wenn, also schaffst du in dem Zustand eh nicht.

00:50:37: Fetter klingt wirklich gruselig, wenn man so sozialisiert ist wie wir.

00:50:41: Du meinst, Fett einlagern.

00:50:43: Mehr Körperfett.

00:50:44: Ja.

00:50:45: Mhm.

00:50:46: Okay.

00:50:46: Alles klar.

00:50:48: Sehr gut.

00:50:49: Ja.

00:50:50: Schönen Dank.

00:50:51: Jetzt hoffe ich, dass wir hinter dem Schweinehund kein Bock komplex irgendwie versucht noch haben, so ein bisschen, oh, das ist ein guter Satz.

00:50:59: Da haben wir nichts mehr.

00:51:02: Das zu ergänzen.

00:51:03: Ja, herrlich.

00:51:07: So viel dazu.

00:51:08: Wir wünschen euch eine schöne Woche.

00:51:11: Danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.

00:51:16: Tschüss ihr

00:51:18: Lieben.

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