#134 Immer wieder Schweinehund
Shownotes
Inken ist leider krank, deshalb versucht Arlow heute allein zu erklären, warum das Bild des "Schweinehundes" kontraproduktiv ist und verschwinden muss.
Anhand von vielen Beispielen erklärt er, wie eine bessere Kommunikation mit sich und seinem Körper möglich ist und wie man die Pattsituation, die hier oft gemeint ist, überwindet.
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00:00:01: Inken und Aloe.
00:00:03: Ja, die haben da Betämen.
00:00:06: Inken und Aloe.
00:00:08: Was dich bewegt.
00:00:12: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Was dich bewegt.
00:00:15: Leider ohne Inken.
00:00:16: Inken ist krank.
00:00:18: Ja, das ist sehr schade.
00:00:20: Die hat richtig Fieber, die ist völlig fertig.
00:00:22: Und hat vor allem keine Stimme, was für ein Podcast natürlich hilfreich wäre.
00:00:26: Und insofern ... wollte ich zumindest eine kurze Folge machen, weil ich dringend noch mal über den Schweinehund sprechen möchte.
00:00:36: und jetzt sitze ich tatsächlich vor dem Zahnarzt im Auto, was auf jeden Fall ruhiger ist als zu Hause und dachte ich erzähle euch noch mal ein paar Gedanken dazu.
00:00:48: Ich hatte einen Post gemacht auf meinem Kanal und zu dem Thema und Euer Interesse ist doch sehr groß und ihr habt mich vorhin darauf hingewiesen, dass wir schon eine Folge dazu gemacht haben.
00:00:58: und ja, die ist auch gut, ja, habe ich noch mal reingehört.
00:01:05: Und es ist aber doch so, dass da noch viele Aspekte bei sind, die einem wirklich helfen können und ich glaube ernsthaft, dass man, wenn man das Konzept einmal versteht beziehungsweise widerlegt, dass dann dass dann viele Dinge möglich werden, die bisher nicht möglich sind.
00:01:30: Mich regt das um ehrlich zu sagen auch auf.
00:01:32: Das hat mich in der letzten Folge auch schon aufgeregt, weil das so eine Abwertung ist.
00:01:37: Das heißt, wenn Menschen so über sich sprechen, dann werden sie sie selber auf gemeine Weise ab.
00:01:43: Und das ist ungerecht.
00:01:46: Da würde ich gerne helfen, dass ihr oder jemanden, den ihr kennt, das nicht weiter macht, nicht weiter machen muss.
00:01:54: Denn so ist es nicht.
00:01:57: Oder, anders gesagt, es gibt kein Schweinehund.
00:02:00: Ich sage einmal kurz, was wir in der letzten Folge schon gesagt haben, muss man sich jetzt vielleicht nicht anhören oder vielleicht auch doch.
00:02:07: Also, dieses Konzept von Schweinehund ist ja, dass ich hier oben sozusagen die Zügel in der Hand halte in meinem Kopf, in meinem Hirn und ich fälle kluge Entscheidungen, so wie ich möchte Sport machen.
00:02:20: Aber in mir drin ist irgendwo etwas... Ein Fantasitier, was mich davon abhält.
00:02:26: Und damit wird dann entweder geschimpft oder der Schweinehund ist ja schon auch so eine Verniedlichung oder damit wird kockiert.
00:02:33: Und dann wird das untereinander sich bestärken, sich menschen.
00:02:36: Ja, ja, ich habe auch so ein Ja, du auch.
00:02:41: Das ist so nicht, sondern das erste, es gibt überhaupt gar keine Trennung zwischen Kopf und Körper.
00:02:46: Wir sind eins und das einzige, was es gibt, ist Gründe, etwas zu tun.
00:02:53: und Gründe etwas nicht zu tun.
00:02:56: So einfach ist es.
00:02:56: Und wenn wir Gründe haben etwas zu tun, aber es spricht nichts dagegen, dann machen wir es.
00:03:03: Und wenn wir Gründe haben etwas zu tun, aber es sprechen noch mehr Gründe dagegen, dann tun wir es nicht.
00:03:11: Und das Problem ist, dass diese Gründe natürlich nicht einem klar sein müssen.
00:03:18: Und da liegt das Problem.
00:03:19: Das heißt also, es mag sehr wohl sein, dass ich mir hier in meinem Kopf denke, Mensch, es hat gesagt, meine Knochentichte ist nicht optimal, ich sollte mal Krafttraining machen.
00:03:28: Gut, habe ich mich entschieden, mache ich jetzt.
00:03:31: Und dann wird das nix.
00:03:32: Und dann versucht man und strengt sich an und es klappt nicht.
00:03:35: Aber es gibt offensichtlich andere Gründe, die dir nicht bewusst sind, die verhindern, dass du das machst.
00:03:43: Und wenn man das ganze Schweinehund nennt, dann werdet man das ab.
00:03:50: dann nimmt man das nicht ernst.
00:03:53: Und das ist das Problem.
00:03:54: Denn dann kommt man nicht weiter und redet schlecht mit sich, was schlecht ist.
00:04:04: Man soll nicht schlecht mit sich reden.
00:04:08: Ja.
00:04:09: Und wenn man diesen Mechanismus versteht, dann kann man anfangen, damit zu arbeiten.
00:04:17: Und das ist das, was ich jetzt in dieser Folge versuchen möchte, mit ein paar mehr Beispielen zu machen.
00:04:24: Damit man nicht sozusagen das Gefühl hat von irgendeiner fremden Macht gesteuert zu sein, sondern sehr oft ist es so, dass man sich zu irgendwas entscheidet und der Körper, das Nervensystem, wir, es gibt keine Trennung, sehr gute Gründe hat, das nicht zu tun.
00:04:47: Und das müssen wir ernst nehmen.
00:04:50: Das ist wichtig.
00:04:53: Ja, das ist im Wesentlichen der Kern, den ich euch mitgeben möchte.
00:04:58: Und das möchte ich jetzt gerne nochmal an ein paar Beispielen durchdeklinieren, denn nur so kommt man weiter und nur so hört man auf, sich abzuwerten.
00:05:10: Wir haben das auch in der letzten Folge schon besprochen.
00:05:13: Menschen, alle Menschen wollen Dinge gut machen.
00:05:17: Es geht nicht um Leistungsgesellschaft, ich will der Beste sein und wo ich bin, es vorn und blau und so, sondern wie Kinder.
00:05:23: Wir wollen die Dinge, die wir machen, gut machen.
00:05:26: Und dafür auch Lob bekommen und sagen, Mensch, das hast du gut gemacht.
00:05:28: Ja, danke.
00:05:29: Das habe ich gut gemacht.
00:05:30: Ja.
00:05:32: Und wenn jemand das nicht will, dann steckt da ganz viel hinter mit Psychologie und tausend Misserfolge.
00:05:38: Und jetzt will ich das gar nicht mehr und Reaktanz und bla.
00:05:42: Aber das ist gar nicht, was ich sagen will, sondern das Entscheidende ist, wenn wir diese Gründe anfangen, ernst zu nehmen, dann macht das ganze Sinn.
00:05:53: Und wir sind, na ja.
00:05:55: Mit uns selbst im Rhein.
00:06:00: Dieb.
00:06:03: Es ist eh so, dass... Also, ich möchte jetzt nicht Psychologie infrage stellen, aber es geht halt in beide Richtungen.
00:06:10: Wenn ich zu etwas nicht die Voraussetzungen habe, dann finde ich das doof.
00:06:16: Dann macht mein Körper, dass ich das doof finde.
00:06:19: Eines meiner liebsten Beispiele ist, dass ich oft Menschen sage, spring, weil es Sinn macht, weil es ein wichtiger Skill ist, weil es... Trainingsreize auslöst, die sonst schwer herzustellen sind.
00:06:31: Und eine Menge Menschen werden dann richtig sauer.
00:06:34: Im Sinne von, was soll der Scheiß?
00:06:37: Was redest du da?
00:06:38: Du bekloppter Fitness-Trainer, sagen sie so nicht, sind höflicher.
00:06:41: Aber mein im Prinzip, was soll das blöde Gehüpfe, du Kasper von Fitness-Trainer?
00:06:46: So ein Quatsch mache ich nicht.
00:06:48: Dabei ist Hüpfen völlig neutral.
00:06:53: Wenn du einen Vorwärtskommen willst, musst du einen Schritt machen.
00:06:57: Das ist genau wie Wasser.
00:06:58: Wasser ist nicht gut, Wasser ist nicht schlecht, Wasser ist Wasser.
00:07:01: Hüpfen ist genauso ein Skill, der völlig neutral ist, weder gut noch schlecht, sondern es gibt Situationen, da muss man das kennen.
00:07:08: Und es bringt sinnvolle Trainingsreize.
00:07:10: Und wenn einem die Voraussetzung fehlen, das zu machen, dann findet man das richtig doof.
00:07:15: Und das ist ein sinnvoller Mechanismus.
00:07:17: Der Körper hält ein Perpsychie davon ab, das zu machen, das überhaupt zu wollen im Vorfeld.
00:07:25: Der Körper weiß, was ich kann.
00:07:26: Ich weiß, was ich kann.
00:07:28: Auch wenn ich es mir möglicherweise nicht bewusst bin und wenn ich das dann äußere, dann ist das Unlust.
00:07:37: Das ist blöd.
00:07:38: Der Trainer ist blöd, der das von mir will oder so.
00:07:41: Und wir sind irreguterin, die Gefühle, die wir haben, die Signale von innen zu psychologisieren.
00:07:49: Das heißt also, Gründe zu finden.
00:07:51: Ja, das ist weil.
00:07:52: Eines meiner geilsten Beispiele war, ich bin immer eine bestimmte Runde um die Alster gefahren und da geht es an einer Stelle im Berg hoch, Berg ist übertrieben, ich kenne die Brücke und auf dem Weg runter ist mein Puls immer irre hoch gegangen und ich habe mir tausend Gedanken gemacht und ich war ganz schnell dabei, ja das ist ja klar, das war ja damals, nach der Trennung meiner Eltern bin ich diesen Weg ja immer gefahren, da bin ich zu meinem Vater gefahren und das erinnert mich jetzt bestimmt daran.
00:08:15: und deshalb geht mein Puls hoch, obwohl es eigentlich bergab geht, müsste eigentlich runter gehen.
00:08:20: Ja, bis zu dem Moment, als ich kurz einmal meinen Arm vom Lenker genommen habe und meinen Puls runter ging und ich dann gecheckt habe, dass es eigentlich nur daran lag, dass der Boden ribbelig ist und mein Puls messer, die den ruppeligen Boden als Puls fehl interpretiert und mich deswegen auf Hundertsechzig hoch gebracht hat.
00:08:40: Aber ich hatte mir schon diverse psychologische Gründe zu Recht gelegt, warum ich da jetzt gerade mit dem Puls hoch gehe.
00:08:50: Also.
00:08:52: Es gibt unglaublich viele Mechanismen, die einem bestimmte Bewegungsform vermiesen, dabei, danach und insbesondere davor.
00:09:03: Das heißt also, wenn jemand laufen gehen möchte.
00:09:11: Dann kann es sein, dass er es ein, zwei mal macht und danach kommt der Schweine runter.
00:09:14: Dann kann er sich nicht mehr dazu motivieren.
00:09:17: Und es gibt eine Menge körperliche Gründe, die einem nicht bewusst sind.
00:09:23: die dazu führen können.
00:09:23: Zum Beispiel so, dass sehr viele Menschen einfach wahnsinnig schlechte Kontrolle und schlechte Sensorik in ihren Füßen haben.
00:09:29: Und das liegt natürlich daran, dass wir immer Schuhe tragen und deswegen die Füße größtenteils nicht wahr, nämlich Spüren nicht einsetzen.
00:09:35: Das heißt, wenn jemand schlechte Informationen aus seinen Füßen kriegt, dann ist Laufen eine riesige Bedrohung.
00:09:42: Und das System, wir werden uns davon abhalten, das regelmäßig zu tun.
00:09:50: Genauso ist es mit... Jeder von Fortbewege, d.h.
00:09:53: also schnell laufen oder Fahrrad fahren, ist abhängig davon, dass ich sehe, was vor mir ist.
00:10:00: Und sehr viele Menschen, wirklich sehr viele Menschen, haben Probleme, dreidimensional zu sehen.
00:10:05: D.h.
00:10:05: die Augen sind vielleicht mal kurz auf einem Punkt, aber größtenteils nicht.
00:10:10: Und d.h.
00:10:10: wenn ich loslaufe, fragt mein Hirn, okay, prima, wo es das nächste Hindernis ist, und dann sagen die Augen, keine Ahnung.
00:10:16: Wissen wir nicht.
00:10:17: Blöd.
00:10:18: Also ist die Fortbewegung eine Bedrohung für das System.
00:10:22: Ist sie.
00:10:23: Du weißt nicht, wann du gegen die nächste Wand depp hast.
00:10:25: Und deshalb hält der Körper uns davon ab.
00:10:29: Und das macht Sinn, das ist gut.
00:10:31: Und die einzige Möglichkeit daran zu gehen, ist dafür zu sorgen, dass wir besser drei D sehen.
00:10:36: Das kann man trainieren.
00:10:37: Genauso wie man die Sensorik im Fuß trainieren kann.
00:10:42: Und einer der einfachsten... oder häufigsten und wichtigsten Hebel ist das Gleichgewicht.
00:10:50: Gleichgewicht ist nicht Balance.
00:10:52: Gleichgewicht sind die Sensoren, die messen, wo geht's lang, hinterm Ohr.
00:10:56: Und es gibt einen Sensor, der misst hoch und runter.
00:10:59: Und wenn man hoch und runter nicht messen kann, dann ist jede Form von hoch und runter Stress.
00:11:05: Und es wird keine positiven Adaptionen, keine Trainingsreize nach sich ziehen.
00:11:11: Das heißt, jemand, der das nicht kann, der findet hüpfen doof.
00:11:15: Der findet auch Trampolin springen durft, der findet auch Krafttraining durft, weil bei den allermeisten Formen von Krafttraining es in irgendeiner Form hoch und runter geht.
00:11:24: Maschinentraining ist eine Form, das zu umgehen.
00:11:28: Denn bei Maschinen kann es sein, dass man sich nicht hoch und runter bewegt, sondern nur ein Gewicht hoch und runter bewegt.
00:11:33: Aber bei den meisten Krafttraining Formen geht es nun mal hoch und runter.
00:11:36: Und das ist gut und das ist wichtig und das will man trainieren.
00:11:40: Und wenn man hoch und runter nicht messen kann, dann ist das Stress.
00:11:43: Dann macht der Körper ein Schwächer, dann sorgt er dafür, dass wir das doof finden.
00:11:48: Und wenn wir es dann immer noch machen, dann ist der nächste Schritt der Kommunikation Schmerz.
00:11:53: Lasst das bitte.
00:11:54: Ihr ahnt, wer am Ende recht behält.
00:11:57: Genau das Gleiche ist mit horizontaler Bewegung.
00:12:00: Das heißt also, wenn du keine Ahnung, Fußball spielen willst, dann, oder Tennis, dann solltest du in der Lage sein, Beschleunigung in alle Richtungen messen zu können.
00:12:09: Vorwärts, rückwärts und nach links und nach rechts.
00:12:13: Und viele Menschen können das nicht, können zum Beispiel nur vorwärts messen.
00:12:17: Oder können nur nach links gut messen, aber nach rechts nicht.
00:12:21: Und das bedeutet, dass sie, wenn sie nach rechts gut messen können, aber nach links nicht, dass sie die Rückhand immer verdeppern.
00:12:26: Ich kann keine Rückhand.
00:12:29: Ja, aber nicht weil du technisch beherrscht, sondern weil du die Bewegung zum Ball nicht abschätzen kannst.
00:12:36: Und ich könnte diese Liste endlos weiter machen.
00:12:40: Rotation.
00:12:41: Viele Menschen können nicht rotieren.
00:12:43: der rotatorische Gleichgewichtssinn ermöglicht, einem zu rotieren.
00:12:47: Rotieren ist nicht nur wichtig, wenn man im Auto den Schulterblick machen will, sondern rotieren ist Teil von allen Bewegungsformen.
00:12:56: Wir rotieren während wir gehen, wir rotieren während wir Sport machen, während wir uns bewegen.
00:13:03: Und da kann man auch ansetzend sagen, Mist, ich habe ein Problem damit.
00:13:08: Was kann ich machen, um das zu verbessern?
00:13:13: So.
00:13:14: Das war eine kleine Zahnarztpause.
00:13:20: Die war für die Unproblematisch mehr Pflege als sonst.
00:13:24: Aber die Dame hatte so Zahnfarbe-Pillen, wo man den Belag sichtbar macht.
00:13:28: Das war schockierend.
00:13:31: Da dachte ich, dass ich das besser hinkriege.
00:13:34: Aber trägt meine Ehrgeiz, werde ich besser machen.
00:13:38: Zwei Beispiele möchte ich noch sagen, habe ich mir auf dem Zahnarztstuhl überlegt.
00:13:41: Es gibt viele Menschen, die das Konzept von Kraft erzeugen nicht beherrschen.
00:13:50: Man muss ein paar Dinge wissen oder spüren oder es muss automatisch laufen, damit man mit seinem Körper gut Kraft erzeugen kann.
00:14:00: Kinder, das beim Spielen lernen, aber viele von uns spielen nicht richtig, werden durch Sportunterricht in absurde Richtungen gebracht und verlernen diese Muster, sitzen ist jetzt auch sicherlich förderlich, Verletzungen, alles das kann dazu führen, dass man das Konzept, wie man mit seinem Körper gut Kraft erzeugt, nicht beherrscht.
00:14:19: Und wenn man dann versucht, irgendetwas anzufangen, egal welche Sportart, egal welche Gymnastik, dann kann das nur schwer gut laufen.
00:14:28: Wenn man dieses Konzept erst mal lernt und es dann probiert, sind die Chancen einfach deutlich besser.
00:14:33: Und es gibt natürlich diverse Bewegungsformen wie Gerätetraining, Yoga, Pilates, die viel zugänglicher sind und die man auch machen kann, wenn man keine Geschwindigkeit messen kann, nicht hoch und runter kann, wenn man Dinge nur langsam kann, wenn es primär darum geht, das Gespür zu verbessern, aber damit umschifft man nur das Problem.
00:14:55: Man löst es nicht.
00:14:58: Das letzte ist Atmung.
00:15:00: Atmung ist wahnsinnig wichtig und die meisten denken, dass Atmen einfach so läuft.
00:15:07: Aber Atmen ist halt auch ein Skill, eine Fähigkeit.
00:15:10: Man kann gut und man kann schlecht atmen.
00:15:13: zum Beispiel ist nicht richtig beherrscht, auszuatmen.
00:15:16: Viele Menschen sind okay, darin irgendwie einzuatmen, aber ausatmen läuft nicht gut, weil die Form des Brustkorbs das nicht richtig hergebt, weil das Zwecheln nicht richtig funktioniert, weil sie keine Kontrolle über die Muskeln haben, weil sie die Rippen nicht spüren, weil, weil, weil, weil Verletzungen, weil, rauchen, weil, sonst was.
00:15:33: Und wenn man keine gute Kontrolle über seine Lunge hat, dann atet man schlecht.
00:15:39: Und das weiß der Körper.
00:15:40: Und wenn man dann sagt, ich gehe jetzt laufen, Dann sagt er, wie jetzt, ohne Lunge.
00:15:44: Deine Lunge ist schlecht, du hast nur drei Prozent Lungkapazität.
00:15:48: Lass das bitte.
00:15:49: Genauso mit der Frage, kann ich mich davon erholen.
00:15:51: Das heißt, jede anstrengende Belastung wird man schon im Vorfeld negativ bedrohlich bewerten, weil man nicht atmen kann.
00:16:02: Ja, ich könnte das endlos weiterführen, mache ich es aber nicht, weil ich mich wieder um meine kranke, kranke Bande, da mein Lazaret da kümmern muss.
00:16:14: Was mir wichtig ist, ist, dass der Gedanke eines Schweinehundes eine Sackgasse ist.
00:16:23: Wenn man diesen Gedanken hat, dann ist die einzige Konsequenz zu sagen, okay, Dollar, jetzt mit Disziplin.
00:16:29: Und so funktioniert es nicht.
00:16:30: Wenn man etwas macht, was den Körper verängstigt, bedroht, was er nicht kann, was er gar nicht einschätzen kann, dann wird der Körper, das Nervensystem, wir Maßnahmen finden, dass wir es nicht tun.
00:16:44: Ich glaube, jeder, der sich mit dem Prinzip auseinandergesetzt hat, der hat verstanden, dass es nicht geht mit einfach machen Disziplin.
00:16:51: Und die Lösung ist zu akzeptieren, dass das sinnvolle Einwände sind.
00:16:55: Wenn du das nicht willst, gibt es einen Grund, dass du das nicht willst.
00:16:59: Und da muss man ansetzen und sich fragen, okay, was ist es?
00:17:05: Atmung, Gleichgewicht, whatever.
00:17:07: Irgendwas.
00:17:09: Und dann kommt man weiter.
00:17:12: Ja.
00:17:13: Das war's, was ich zum Schweinehund noch mal ... Eindringlich kundtun wollte.
00:17:21: Es gibt ihn nicht.
00:17:22: Man kann ihn umgehen.
00:17:23: Man muss nur wissen, wie.
00:17:25: Und dann hört man auf, sich selbst abzuwerten.
00:17:28: Ich hoffe, der Gedanke hat euch gefallen.
00:17:32: Und ich hoffe, nächste Woche sehen wir uns wieder zu zweit mit euch allen.
00:17:37: Wenn ich da nicht der nächste bin, der krank wird.
00:17:39: Nein, ich bin unbesiegbar.
00:17:40: Ich werde auf gar keinen Fall krank.
00:17:42: Und ich wünsche euch natürlich, dass ihr gesund bleibt und eine schöne Woche habt.
00:17:46: Du du du du du du du du du du du du du du.
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